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Locutus fragte in Politik & VerwaltungVerwaltung · vor 9 Jahren

Hirntodfehldiagnose - Hättet ihr an Stelle des Vaters der Organentnahme der Tochter zugestimmt?

In den Medien verschweigt man solche Fälle ja lieber, bei denen es nicht um Einzelfälle geht, da sie sehr geschäftsschädigend sind.Hättet ihr an Stelle des Vaters der Organentnahme eurer Tochter auch nicht zugestimmt, die später ja überlebt hat, oder hättet ihr den Ärzten vertraut, die den Hirntod bestätigt haben und der Organentnahme zugestimmt..?http://www.youtube.com/watch?v=C8geRhFdixs

Update:

@CAMEL:Hätte der Vater den Ärzten vertraut, hätten sie die Organe der Tochter entnommen, bevor sie aufwachte und die Hirntodfehldiagnose sich herausstellte.Das heißt, die Tochter wäre gestorben und niemand hätte erfahren, dass es sich um eine Fehldiagnose handelte.Nur weil der Vater sich gegen die Organentnahme entschieden hat, konnte die Tochter überleben und die Fehldiagnose kam heraus.Ich hoffe, dass war jetzt verständlich genug..?

Update 2:

Der Glaube, dass bei der Spende Leichen Organe entnommen werden ist weit verbreitet, dass Wissen, dass Organe von wirklichen Leichen niemanden was bringen hingegen nicht.Wer kennt sie nicht, die Argumente, dass es nichts bringt, die Organe mit sich zu nehmen, dass andere lieber dadurch leben sollen, all die positiven Sachen halt.

Hier ist ein Link von Eltern, die auch mal so dachten, ihr Einverständnis für die Organentnahme ihrer Kinder erklärten und die es danach bitter bereuten, die auch von Ärzten unterstützt werden, welche die Organspende ebenfalls kritisch sehn, auch wenn die Medien so was lieber verschweigen.Kurzum, es sind Eltern, die einfach weniger Glück hatten und eine andere Entscheidung trafen als der Vater des besagten Mädchens:http://www.initiative-kao.de/index.html#top

Auszug:Wir haben begriffen, dass lebende Organe nicht von Menschen entnommen werden können, die so tot sind, wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir haben unsere Entscheidung daher bitter bereut. Durch uns

10 Antworten

Bewertung
  • vor 9 Jahren
    Beste Antwort

    Es gibt zahlreiche Gründe für die Ablehnung von Organentnahmen:

    Wissenschaftler sind überzeugt: Hirntote sind nicht tot, sie werden erst durch die

    Organentnahme getötet.

    "Jetzt zeigen wissenschaftliche Befunde, wozu ein angeblich >>hirntotes<< Ge-

    hirn noch in der Lage - und wie wackelig das Konzept ist. Im Dezember 2008

    stellte die >>President's Commission on Bioethics<< der USA fest, dass ange-

    sichts neuer Forschungsergebnisse nicht sicher gesagt werden könne, dass ein

    Hirntoter tatsächlich tot sei. Sein Gehirn könne noch die Temperatur regulieren,

    auf Infektionen reagieren - etwa mit Fieber - oder mit dem Hormon ADH die Urin-

    ausscheidung regulieren. Mit feinen Messinstrumenten aufgenommene Muster

    des >>hirntoten<< Gehirns deuteten gar darauf hin, dass es auf Schmerz reagiert..,,,"

    Siehe:

    http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/todeszeitpun...

    "Sabine Müller, Bioethikerin, Universitätsklinik Charité, Berlin schreibt in einem

    Beitrag für das Blatt >>Ethik in der Medizin<<, dass die durchschnittlichen Über-

    lebenszeiten noch länger wären, würden nach dem Hirntod nicht die lebenserhal-

    tenden Maßnahmen sofort abgestellt und Organe entnommen."

    " >>Organentnahmen von Hirntoten<<, so meint Müller, >>sehe ich als Tötung an<<.“

    "Dr. Sabine Müller, Universitätsklinik Charité Berlin, ist skeptisch sowohl was

    den Hirntod als auch dessen Feststellung anbelangt - sie ist der Auffassung,

    dass es gelingen werde, aus körpereigenen Zellen Organe im Labor zu züch-

    ten, die anstelle der Organspenden verwendet werden können...."

    Siehe:

    "1. Der grausame Schmerz der Organspender"

    "1.15. Heute gesunde Menschen - früher in letzter Minute vor Organentnahme gerettet"

    "...Dr. phil. Dipl. phys. Sabine Müller vom Berliner Universitätsklinikum Charité schreibt

    dazu in ihrer Studie Revival der Hirntod-Debatte, erschienen im Fachblatt Ethik in der

    Medizin, dass das Konzept vom Hirntod "empirisch widerlegt" sei. Dr. Sabine Müller

    nimmt dabei Bezug auf ein 2008 veröffentlichtes White Paper des US-amerikanischen

    President's Council on Bioethics, vergleichbar dem Deutschen Ethik-Rat. Die US-ame-

    rikanische Behörde fasst dabei die wissenschaftlichen Untersuchungsergebnisse des

    Neurologen Alan Shewmon zusammen. Demnach vergingen bei 170 dokumentierten

    Fällen zwischen dem vermeintlichen "Hirntod" und dem tatsächlichen Tod eine Spanne

    von einer Woche bis zu 14 Jahren."

    "Zehn hirntote Frauen brachten Kinder zur Welt. >>Zudem haben Shewmon und an-

    dere Wissenschaftler beobachtet, dass Hirntote ihre Körpertemperatur regulieren, In-

    fektionen und Verletzungen bekämpfen, auf Schmerzreize reagieren, verdauen und

    ausscheiden. Hirntote Kinder können wachsen und ihre Geschlechtsentwicklung fort-

    setzen<<...."

    "Auffällig ist, dass in Deutschland nicht (!) die neueste Technik zur Feststellung des

    Hirntodes eingesetzt werde, >>auch weil eine verbesserte Hirntoddiagnostik das Or-

    ganaufkommen verringern könnte<<, so Sabine Müller..." Bitte hier weiter lesen:

    http://www.theologe.de/theologe17.htm#Kr%E2%80%A6

    http://das-wort.com/deutsch/zeitkritisches/unverse...

    Siehe auch:

    http://www.stern.de/wissen/mensch/nahtod-erfahrung...

  • vor 9 Jahren

    Die wesentliche Aussage ist, daß Organentnahme ein Geschäft ist.

    Ich möchte hinzufügen, daß die Medizin ihre gegenwärtigen Grenzen eingestehen soll und lieber die Stammzellenforschung vorantreiben soll.

  • reGnau
    Lv 7
    vor 9 Jahren

    Ehrlich gesagt nein. Sowas würde ich nicht machen wollen und auch nicht entscheiden müssen.

    Schliesslich bin ich nicht der Liebe Gott und damit dann auch nicht derjenige, der dann wirklich über Leben und Tod zu entscheiden hat.

    Aber davon mal abgesehen: Ich trage keinen Organspenderausweis, aber andererseits denke ich eben auch: Da ich eh schon seit vierzig Jahren Diabetikerin bin, wird jemand, der mich zum Ausschlachten vorschlagen würde auch eh wohl kaum noch irgendwas brauchbares finden, was man wieder verwerten könnte. Insofern ruhe ich mich getrost auf meinem Diabetes aus und verweigere damit aber auch jedem die Organentnahme!

    Bin dafür nie gemacht gewesen und glaube auch nicht, dass überhaupt irgendwas von mir verwendbar wäre.

  • NIE und NIMMER!!!...würde ich bei einem Familienmitglied zustimmen !!

    Die Patienten werden *heiss* gehalten..

    und WER WEISS denn schon,, was für Empfindungen in dem noch lebenden Körper vorhanden sind..

    WENN DAS LEBEN ZU ENDE IST..ist es zu Ende..!!..Es wird immer seinen Grund haben,, warum ein Körper krank ist und nicht mehr leben möchte..,//// oder wie hier im umgekehrten Fall..sich doch dazu entscheidet ins Leben zurückzukehren ///// Persönlich möchte ich nicht als Ersatzteillager herumlaufen..ich mag eine seltsame Lebenseinstellung haben,

    Aber für solche Machenschaften der *Götter in Weiss* habe ich kein Verständnis !!

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  • Anonym
    vor 9 Jahren

    Ich war schon immer dagegen und werde auch immer dagegen sein, aber sollen diese Lämmer sich doch von ihren Henkern zur Schlachtbank führen lassen und dabei edel vorkommen.Manche Menschen wollen die Wahrheit eben nicht sehen, obwohl es mir für die von dir beschriebenen Eltern natürlich leid tut, die es leider zu spät begriffen haben, sich aber wenigstens jetzt nicht mehr selbst anlügen!

  • Anonym
    vor 9 Jahren

    Natürlich nicht, aber ich habe für solche Fälle auch schon vorgesorgt und mir bei der Gesellschaft für Gesundheitsberatung einen Ausweis besorgt, der jedem klar macht, dass ich KEINE Organe spende, und den ich alle 2 Jahre erneuern lasse.Leider wird meine Frage immer unsichtbar, wenn ich hier den Link mit Infos einstelle, die anderen zeigen, wei man auch leicht an diesen Ausweis kommt.

    @Punisher:stimmt schon, aber eben das zeigt mir doch, dass ich die für mich richtige Entscheidung getroffen habe :)

  • Anonym
    vor 9 Jahren

    Mein Statement zu legalisiertem Mord und Heuchelei wie auch Manipulation durch Politik und Medien:http://julius-hensel.com/wp-content/uploads/2012/0...

    @Janine:Tja, so viel zum Thema Demokratie, die kannst du bei Clever nun auch vergessen!Einen Link für einen Organspendeausweis hätte deine Antwort sicher nicht unsichtbar gemacht, wirklich sehr seriös solche Praktiken *Ironie off*.

  • ?
    Lv 4
    vor 9 Jahren

    Pech gehabt.

    Eine von zehntausend ist eine Fehldiagnose.

    Ca. 90% der lebenswichtigen Organe retten leben. Also von 10.000 wären das 9.000.

    Mit diesen 9k Organe werden Leben gerettet. Auch das Leben von kleinen Mädchen wird damit gerettet.

    Also deine moralische Ansicht besagt also, 9.000 sollen sterben, darunter viele, viele kleine Mädchen, damit ein kleines Mädchen leben kann. Wenn ja, glaubst du wirklich von dir selber moralisch zu sein?

  • vor 9 Jahren

    Vorab will ich erwähnen, dass Hirntod nicht zwangsläufig heißt, dass das gesamte Gehirn zerstört oder "außer Funktion" ist. Es bedeutet, dass das Gehirn als Ganzes nicht mehr funktioniert, natürlich ist es möglich, dass es noch die Körpertemperatur reguliert und Harn und Stuhl ausscheidet. Aber das Bewusstsein ist größtenteils weg, genauso wie die Fähigkeit zu kommunizieren oder Emotionen und Reize zu interpretieren. Denn beim Hirntod sind immer Hirnzellen abgestorben und diese können sich nicht regenerieren oder ersetzten. Hier könnte man jetzt wieder diskutieren was "am Leben" heißt, denn wenn meine Körperfunktion alles noch einwandfrei funktionieren, aber mein Bewusstsein und Fähigkeit auf meine Umwelt zu reagieren nicht mehr, was bringt es mir dann noch "zu leben"?

    Daher ist es nur praktisch wenn beim Hirntod der betreffende Patient dann als Toter klassifiziert wird. Dadurch kann man dann, wenn man Organspender ist bzw jemand die Entscheidung trifft meine Organe zu entnehmen, die Organe entnehmen und Patienten die eines dieser Organe benötigen einzusetzen. Denn wenn ich tot bin brauch ich meine Organe definitiv nicht mehr, macht auch keinen logischen Sinn sie einfach drin zu lassen, wenn das Leben eines anderen Menschen damit geretten werden kann.

    Zu der Frage an sich, wäre ich der Vater gewesen hätte ich wohl zugestimmt, denn wenn die Ärzte mir sagen, dass meine Tochter tot ist (ich nenne es ganz bewusst "tot", nach meiner obigen Erläuterung) will ich, dass ihre Organe noch andere Menschen retten können, denn es gibt eh keinen logischen Grund dafür die Organe drinnen zu lassen. Wenn sich dann dennoch im nachhinein herausstellt, dass meine Tochter eigentlich nicht tot war würde mich das natürlich wütend machen und ich kann den Ärzten vorwerfen eine Fehldiagnose gemacht zu haben und sie dafür auch anzeigen. Aber wenn durch die Organentnahme sie dann eh trotz Fehldiagnose stirbt und auch niemand feststellt, dass es eine Fehldiagnose gab ändert sich nichts an meiner Situation, denn in beiden Szenarien ist meine Tochter tot, egal ob vorher durch die Umstände die zum Hirntod führten oder durch die Organentnahme. Man muss dabei aber bedenken, dass solche Fehldiagnosen Ausnahmen sind und das uns diese "oft" vorkommen liegt zum einen daran, dass über sowas dann auch berichtet wird und weil es einfach verdammt viele Menschen gibt, die man auf Hirntod untersucht, denn es gibt immer eine Wahrscheinlichkeit auf einen Fehler. In dem Fall des Videos sieht man, dass sie laut Aussage mit Beschränkungen therapiert wurde und dass es keine bleibenden Schäden gab, sie war also de facto nicht hirntot. Es gibt bisher auch leider keine Möglichkeit den Hirntod zu 100% festzustellen und da muss man hinterfragen, ob die Diagnose richtig durchgeführt wurde oder ob die Ärzte da vielleicht korrupt sind und wirklich Organe verschachern wollen etc. Das hat aber nichts mit dem Thema Hinrtod oder "am Leben sein" zu tun.

    Quelle(n): größtenteils Wikipedia
  • Anonym
    vor 9 Jahren

    ..was für eine Frage. Wenn sich der Hirntod als Fehldiagniose herausstellt, weiss natürlich jeder, was richtig ist und was falsch. Und was ist hier geschäftsschädigend ??

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