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urban1
Lv 5
urban1 fragte in Gesellschaft & KulturSonstiges - Kultur · vor 1 Jahrzehnt

Warum müssen wir permanent jemanden von der eigenen Meinung überzeugen, jemanden bekehren?

Fühlen wir uns dann nicht mehr so allein, wenn wir jemanden überzeugt haben? Oder fühlen wir uns bestätigt? Oder wollen wir bloß Recht haben? Oder was?

10 Antworten

Bewertung
  • Beste Antwort

    Der andere fungiert oft als Spiegel, deshalb

    wenn ich selbst überzeugt bin, muss ich nicht andre überzeugen....

    wenn ich selbst nicht ganz überzeugt bin, dann suche ich Bestätigung in der Überzeugung anderer....

    Quelle(n): Der Mensch ist ein Herdentier....
  • vor 1 Jahrzehnt

    Weil wir sehr davon überzeugt sind, dass unsere Meinung die richtige ist.

    Wir haben ja Gründe, warum wir bestimmte Schlussfolgerungen gezogen haben.

    Und wir suchen Verbündete.

    Allerdings haben die anderen für ihre Meinung auch Gründe, und die beruhen darauf, dass sie ein anderes Leben führen oder einfach andere Menschen sind.

    Aber in der Hitze der Diskussion vergessen wir das nur allzu oft.

    Manchen mag es auch ums Recht haben gehen.

    Aber die meisten denken wohl, dass sie wirklich genau wissen, was für andere gut und Praktikabel ist.

    Weil sie das ja auch von sich selber wissen.

    Allerdings findet man Vebündete auch unter den Leuten, die anders denken.

  • yusuf3
    Lv 5
    vor 1 Jahrzehnt

    Salam!

    Je älter man wird, desto mehr Verantwortungsbewusstsein entwickelt man; theoretisch, lässt sich nicht verallgemeinern.

    Man hat nicht nur eine Verantwortung gegenüber seinen Kindern, auch eine gewisse Verpflichtung; weiter sind es dann weniger die schwachen Mitglieder der Gesellschaft, als die Gesellschaft selber, in der wir alle leben und auch unsere Enkelkinder leben werden.

    Es gibt z.B. große, mächtige Organisationen, offizielle Behörden fremder Staaten, die wegen der unangebrachten Heuchelei unserer Regierung ihren schizophrenen Auswurf ungehindert, sogar mit hiesiger staatlicher Unterstützung, kostenlos verbreiten können, dafür von ihr sogar mit "Vorbildlichkeit" gelobt werden.

    Ein Beispiel:

    "Kleiner Islamischer Katechismus" des Präsidiums für religiöse Angelegenheiten (DITIB) der türkischen Regierung, Ankara 2001, ISBN 975-19-0192-8, unverbindliche Preisangabe: 750.000,- TL

    [Zitat, Seiten 17ff]

    "Alle Propheten waren schon vor ihrer Berufung verstandesbegabte, klardenkende, saubere, sich von Bösem fernhaltende, gottnahe Menschen. Auch vom Standpunkte der Abstammung ragten sie aus ihrer Umgebung hervor.

    Unser Herr Muhammed (Friede sei mit ihm) war der an alle Völker der Erde gesandte und letzte Weltprophet.

    Vom ersten Erscheinen des Menschen auf der Erde bis zu unserem Herrn Muhammed (F.s.m.i.) kamen sehr viele Propheten. Einige von ihnen nennt uns Gott im heiligen Qur'an. Ihre wahre Zahl weiss ER allein.

    Der erste von ihnen war Adam, der letzte ist unser Herr Muhammed (F.s.m.i.)

    Folgende Propheten werden im heiligen Qur'an namentlich genannt:

    1. Adem (Adam)

    2. Idris (Henoch)

    3. Nuh (Noah)

    ... [Aufzählung hier von mir gekürzt; 1-23 ohne Segensformel]

    23. Jahja (Johannes der Taeufer)

    24. Isa (Jesus) (Friede sei mit ihnen)

    25. Muhammed (Friede sei mit ihm)

    Wir glauben an alle Propheten, seien sie uns bekannt oder unbekannt, ohne einen Unterschied zwischen ihnen zu machen.

    Aus diesem Grunde ist der Islam mit seiner von keiner anderen Religion erreichten Vollständigkeit eine Glaubenslehre für alle Menschen.

    UNSER PROPHET MUHAMMED

    (Friede sei mit ihm)

    Unser Prophet Muhammed ist der erhabenste aller Menschen, die je auf der Erde lebten, leben und leben werden."

    Was wirklich im Koran steht, Auszugsweise:

    [Sure 3:3]

    {3:3} "Er hat herabgesandt zu dir das Buch mit der Wahrheit, bestätigend das, was ihm vorausging; und vordem sandte Er herab die Thora und das Evangelium als eine Richtschnur für die Menschen; und Er hat herabgesandt das Entscheidende."

    [Sure 5:46f]

    {5:46} "Wir ließen Jesus, den Sohn der Maria, in ihren Spuren folgen, zur Erfüllung dessen, was schon vor ihm in der Thora war; und Wir gaben ihm das Evangelium, worin Führung und Licht war, zur Erfüllung dessen, was schon vor ihm in der Thora war, eine Führung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen."

    {5:47} "Es soll das Volk des Evangeliums richten nach dem, was Allah darin offenbart hat; wer nicht nach dem richtet, was Allah hinabgesandt hat - das sind die Empörer."

    [Sure 14:4]

    {14:4} "Wir schickten keinen Gesandten, es sei denn mit der Sprache seines Volkes, auf dass er sie aufkläre. Dann erklärt Allah zum Irrenden, wen Er will, und führt richtig, wen Er will. Denn Er ist der Allmächtige, der Allweise."

    [Sure 10:47ff]

    {10:47} "Und für jedes Volk ist ein Gesandter. Wenn also ihr Gesandter kommt, so wird zwischen ihnen entschieden nach Gerechtigkeit, und kein Unrecht widerfährt ihnen."

    {10:48} "Und sie sprechen: Wann wird dies Versprechen (verwirklicht werden), wenn ihr wahrhaftig seid?"

    {10:49} "Sprich: Ich habe aus mir selbst keine Macht über Wohl oder Wehe meiner Seele, außer, was Allah will. Jedes Volk hat eine Frist; und wenn ihre Frist um ist, so können sie auch nicht einen Augenblick dahinter zurückbleiben, noch können sie (ihr) vorauseilen."

    [Sure 35:43]

    {35:43} "In Hochmut auf Erden und im bösen Planen. Doch der böse Plan fängt nur seine Urheber ein. Erwarten sie denn etwas anderes als das Verfahren gegenüber den Früheren? Aber in Allahs Verfahren wirst du nie eine Änderung finden; und in Allahs Verfahren wirst du nie einen Wechsel finden."

    [Sure 33:56]

    {33:56} "Wahrlich, Allah sendet Segnungen auf den Propheten, und Seine Engel bitten darum für ihn. O ihr, die ihr glaubt, bittet (auch) ihr für ihn und wünscht ihm Frieden in aller Ehrerbietung."

    [Sure 2:136]

    {2:136} "Sprecht: Wir glauben an Allah und was zu uns herabgesandt worden, und was herabgesandt ward Abraham und Ismael und Isaak und Jakob und (seinen) Kindern, und was gegeben ward Moses und Jesus, und was gegeben ward (allen andern) Propheten von ihrem Herrn. Wir machen keinen Unterschied zwischen ihnen; und Ihm ergeben wir uns."

    http://de.answers.yahoo.com/question/index;_ylt=Ap...

  • vor 1 Jahrzehnt

    Jeder darf ja seine Meinung haben und auch sagen und ich würde es jemanden überlassen, ob er sich jetzt meiner Meinung anschließt, weil er bemerkt hat, dass ich recht habe oder er soll sich seine Erkenntnisse selber holen.

    Die Zeit bringt es doch mit sich, ob man sich geirrt hat oder nicht.

    Auf sein Recht pochen, bringt ja nichts. Jeder kann einem Irrtum unterliegen und dann sollte man es auch zugeben.

    War man aber im Recht und die eigene Meinung wird bestätigt, dann ist es schon klar, dass man sich dann etwas wohler fühlt. Ich glaube kaum, dass dann jemand weint.

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  • keks
    Lv 7
    vor 1 Jahrzehnt

    Den Anspruch habe ich nicht... ich mag es nur, wenn man mich akzeptiert und meine Meinung versteht, ohne selbst dieser Auffassung sein zu müssen...

    Das reicht mir!

    .

  • Robert
    Lv 5
    vor 1 Jahrzehnt

    Warum nicht?

    -Die Menschen haben ein Recht, zu erfahren, wer Jesus, ihr Schöpfer ist

    -Es wird auch niemand gezwungen

  • nerone
    Lv 7
    vor 1 Jahrzehnt

    Müssen wir das? Müssen wir nicht. Ich jedenfalls nicht - ich streite mich furchtbar gern mit jemandem, der einen völlig anderen Standpunkt hat. Dabei kann man nur lernen. Ist doch grenzenlos langweilig, nur mit Menschen zu reden, die meiner Meinung sind. Wenn ich mich mit andern Meinungen auseinandersetze, lerne ich doch was. Ich will niemanden bekehren, weder zu einer Religion noch zu einer politischen Haltung. Aber ich sage meine Meinung frei heraus - wenn sich andere schon deswegen "bekehren" - ist das ihr Problem.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Das ist wohl das Zeugen-Jehovas-Syndrom, welches in einigen schlummert.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Ich denke am meisten wollen wir andere überzeugen wenn wir uns selber nicht sicher sind. wer hat recht? kann man das so einfach feststellen. es gibt zu viele möglichkeiten eine sache zu betrachten

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Müssen wir das? Mir ist diese eher Praxis fremd.

    Es reicht, wenn ich meine Meinung äußere und will dabei niemanden bekehren oder überzeugen (jedenfalls gilt das bei Weltanschungsfragen), da ich mich nicht für den Maßstab der Welt halte.

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