Desint
Beste Antwort
Kommt darauf an, welcher Schriftsteller gemeint ist:
Johann Wolfgang von Goethe sah sich selbst - zum Teil - als Naturwissenschaftler und bereicherte die Welt u.a. mit seiner Farbenlehre. Diese ist mittlerweile zwar widerlegt, inspirierte aber Generationen von Malern.
H.G.Wells "beglückte" die Literatur mit einer Zeitmaschine - und nervt die Physiker seither mit unzufriedenen Kritikern, die sich fragen, weshalb die Wissenschaftler das Ding denn immer noch nicht hinbekommen haben. ;-)
Gene Roddenberry: siehe oben, nur machte er utopische Dinge wie den Warpantrieb oder den Transporter populär - zum Leid der Wissenschaft
Oder meintest Du James Joyce? Ihm verdankt die Physik tatsächlich etwas: der Name
für die kleinsten Bestandteile der hadronischen Materie, die "Quarks", ist einem seiner Romane entlehnt.
© Carol
Seine analytischen aber auch skeptischen Denkweisen waren wegweisend, auf Experimente aufbauende Lehrtätigkeit bis heute für die moderne Physik !
Georg Christoph Lichtenberg
1742 - 1799
1770 wurde Lichtenberg Professor für Physik, Astronomie und Mathematik in Göttingen, ab 1780 war er Ordinarius für Physik in Göttingen. Er befasste sich mit einem breiten Themenspektrum, arbeitete auf den Gebieten der Geodäsie, der Meteorologie und der Astronomie.
Zu jener Zeit war es Mode, riesige Gerätschaften zu Untersuchungen der Elektrizität aufzubauen. Lichtenberg konstruierte einen 2,5 Meter groÃen Elektrophor, eine Maschine die mittels Influenz sehr hohe Spannungen aufbaut. Mit seinem Elektrophor war er in der Lage, Funken von 40 cm Länge zu erzeugen. 1777 entdeckte er in Staub auf der Isolatorplatte des Elektrophors ein sternförmiges Muster. Dieses Muster wird heute als 'Lichtenberg-Figur' oder als eingefrorener Blitz bezeichnet. Eine Lichtenberg-Figur ist die sichtbar gemachte Form des Lichtes der Büschelentladung (stromschwache Gasentladung bei Atmosphärendruck).
Lichtenberg führte für die beiden Arten von Elektrizität die mathematischen Symbole
>'Plus' und 'Minus'<
ein.
Von 1763 bis 1766 studierte Lichtenberg in Göttingen Mathematik und Naturwissenschaft. Schon zu jener Zeit begann er mit der Arbeit an seinen berühmten Tagebüchern, den 'Sudelbüchern'. Von 1765 an bis zu seinem Tod notierte er in diesen Büchern seine Gedanken und Einfälle. Die 'Sudelbücher' wurden erst nach Lichtenbergs Tod veröffentlicht, aber schon zu Lebzeiten war er nicht nur als bedeutender Naturwissenschaftler, sondern auch als Schriftsteller bekannt.
cwj
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Anonym
den Nobelpreis
Denilson
Die Weltformel.
Fiene
Ein Theaterstück