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Muss man sich Gott als "Wesen" oder Lebewesen vorstellen, wie es viele Atheisten hier tun?
Muss "Gott" nicht viel mehr als das Leben oder das Sein selbst verstanden werden?
Könnte hier der Denkfehler des Atheismus liegen? Er verkleinert Gott künstlich, um ihn dann als nichtexistent deklarieren zu können.
Das Personifizieren Gottes ist ja doch auch etwas, was die Menschen eingeführt haben. Wenn man sich kein Bild von ihm machen soll, dann auch nicht das einer Person.
Was nicht bedeutet, dass Gott unpersönlich zu denken ist.
30 Antworten
- aeneasLv 7vor 1 JahrzehntBeste Antwort
Na, Sarnia, mit dieser Frage hast Du aber den Hit des Tages gelandet!
Wie kannst Du sagen, dass Atheisten sich Gott in irgendeiner Form vorstellen? Eine solche Behauptung ist doch durch und durch eine Lachnummer! - Oder solltest Du nicht wissen, dass eine A-Theist nicht an einen Gott glaubt?
Sei mir bitte nicht boese aber so eine Frage beleidigt meine Intelligenz und mit Sicherheit nicht nur die meine!
Nachtrag: Uebrigens, der Atheismus "denkt" nicht; ebensowenig wie der Katholizismus oder Protestantismus. Es sind die MENSCHEN, die DENKEN.
- KapaunLv 7vor 1 Jahrzehnt
Lass es mich so sagen: Wenn Gott das Leben und das Sein ist, ist es völlig sinnlos, eine Religion drumrum zu bauen, mit Anbeten, Himmel und Hölle, Vater und Sohn, ewigem Leben etc. pp. Du verstehst?
- vor 1 Jahrzehnt
Ein Atheist stellt sich Gott natürlich überhaupt nicht vor, sonst wäre er ja keiner.
- toxy³ ™Lv 7vor 1 Jahrzehnt
zunaechst mal stelle ich mir gott als atheist gar nicht vor.
wenn es um fragen geht in richtung religion geht, antworte ich soweit moeglich im bezug auf das gottesild in dem die frage gestellt wurde.
bei "christlichen" fragen ist das ganz klar ein personifizierter gott mit einem menschenaehnlichen koerper, nach dessem ebenbild er ja zumindest die maenner erschaffen haben soll.
bei fragen die sich auf eine bewusste schoepfung beziehen, gehe ich von zumindest einer art lebewesen aus, dem man einen bewussten willen zuschreiben kann.
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- BrallerLv 6vor 1 Jahrzehnt
Aha, Atheisten glauben nur nicht an einen gott, weil sie zu doof sind ihn sich "richtig" vorzustellen.
Fällt dir sowas nach dem Konsum von 3 Normkubikmetern Weihrauch ein? Den gott, den wir Atheisten als nicht-existent deklarieren, brauchen wir uns nicht vorzustellen. Vorgestellt wird er doch von den Theisten, und zwar in einer atemberaubenden Artenvielfalt, die seinesgleichen sucht.
Da fällt mir ein: welche Farbe und Form mag wohl Russels Teekanne haben? Das ist vollkommen ohne Belang? - Eben!
- BiggiLv 4vor 1 Jahrzehnt
Noch so ein "Gottesbeweis"! Man weiss selbst nicht genau aber attackiert erstmal alle anderen um von seinen eigenen Schwächen abzulenken. Entschuldige aber dieser Versuch ist schwach
- Anonymvor 1 Jahrzehnt
Kant hat Gott als "Wesen" bezeichnet. Thomas von Aquin spricht von "Gottes Dasein und Wesen". Beide waren keine Atheisten. Das ist Wortglauberei, wenn man sich nur an den Begriffen festhält. Andrerseits, wenn Gott NUR das Leben und das Sein selbst ist, dann gelangst du mit deinem aristotelischen Ansatz zu einem Pantheismus, der Gott auch wiederum auf die Existenz der Welt reduziert. Atheisten machen keine Denkfehler. Sie sehen die Welt genauso richtig und klar wie andere Menschen auch.
- GelassenerLv 6vor 1 Jahrzehnt
Mag sein,dass da etwas dran ist mein Lieber,aber diesem Denkfehler,so schätze ich mal,unterläuft doch auch der Mehrheit der Gläubigen!
Was mich betrifft,ich versteh mich als Agnostiker,gehe ich von der Nichtexistenz jeglicher übernatürlicher Kräfte und Wesen aus und halte von der Materie getrenntes und verselbständigtes Geistiges für ausgeschlossen!
Nimm das Leben wie es ist,warum diesen "Umweg" über Gott?
Wir müssen unsere ureigensten Probleme schon selbst lösen!
Andererseits bin ich aber auch Realist und verstehe,dass auf Grund des konkret -historischen Entwicklungsniveaus der Menschheit,eine große Zahl Menschen auf dieser Welt ohne einen Gott nicht auskommen,weil sie noch dem in den Anfängen der Menschheit durch die Evolution der menschlichen Psyche "aufgedrückten" und vererbten Urzweifel bezüglich der Potenzen des Menschen,was auch in der bisherigen Menschheitsgeschichte nicht gerade widerlegt wurde,verhaftet sind!Meiner Auffassung nach wirken auch heute noch die Urangst vor dem Tod,die Urhoffnung auf ein ewiges Leben,die Ursehnsucht nach Liebe und Frieden sowie ein Urbedürfnis nach innerer Ruhe und Zufriedenheit und sind ein weiterer Grund,warum Menschen einem religiösen Glauben anhängen!
- vor 1 Jahrzehnt
atheisten machen keine denkfehler. sie sind unfehlbar wie gott, den es ja nicht gibt, und den sie sich auch nicht vorstellen ....
- RofLoLimaoLv 7vor 1 Jahrzehnt
zum Einen vielleicht ja, aber in der Regel ist dieses "Gott" personifiziert..es geht ja schon los mit dem Gewäsch, das "Gott" den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat......