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Wie wichtig ist das "innere Kind" ?
Seid einiger Zeit stelle ich mir schon die Frage wie wichtig das innere Kind für jeden von uns ist...
Kann man durch eine aussöhnung seine Zukunft positiv verändern? Was kann man vielleicht bei den eigenen Kindern besser machen ??
Wie weit erstrecken sich die Verletzungen, die man vielleicht gar nicht mehr wahr nimmt, auf sich selbst als Erwachsene ??
6 Antworten
- billeLv 5vor 1 JahrzehntBeste Antwort
Mir ist das "innere Kind" sehr wichtig. Sich damit auszusöhnen setzt voraus, ihm auf die Schliche zu kommen,d.h. das, was ich selbst unbewußt mit mir trage und an mir ablehne, als mein Ichsein zu akzeptieren. In einigen Fällen ist es mir gelungen und es hat mein Leben sehr positiv verändert.
Bei den eigenen Kindern ist das so eine Sache.
Ich habe vieles anders gemacht als meine Eltern, einfach weil es mich als Kind belastet hatte, wie sie mich z.B. bestraften. War es "besser"?
Ein Satz meiner Tochter hat mich mal ziemlich fertig gemacht, sie sagte: "Manchmal hätte ich mir gewünscht, du hättest mir einfach mal eine geknallt (für mich auch heute noch ein absolutes No-Go) anstatt ständig rumzumucksen, wenn ich Mist gebaut hatte."
Verletzungen erstrecken sich ganz sicher auf das Leben als Erwachsener, doch es wird schwierig sein, dem ohne professionelle Hilfe auf die Spur zu kommen. Ich habe sie in Anspruch genommen und es nie bereut.
- ?Lv 5vor 1 Jahrzehnt
wir geiÃeln das innere kind in unsrer gesellschaft sowieso zu sehr von auÃen aufgezwungener moral.
wer kennt das nicht, streiten und gleich wieder versöhnen, ohne rache.
sich verzaubern lassen von kleinigkeiten.
staunen. lachen, sich freuen, unfug treiben.
ich habe mich selbst letztens als gefühlte 16 bezeichnet (bin 27). da passt meines erachtens immer wieder das maffay-lied aus tabaluga: ich wollte nie erwachsen sein. es drückt genau dies aus.
grüÃe!
Ich wollte nie erwachsen sein,
hab immer mich zur Wehr gesetzt.
Von auÃen wurd' ich hart wie Stein,
und doch hat man mich oft verletzt.
Irgendwo tief in mir
bin ich ein Kind geblieben.
Erst dann, wenn ich`s nicht mehr spüren kann,
weià ich, es ist für mich zu spät,
zu spät, zu spät.
Unten auf dem Meeresgrund,
wo alles Leben ewig schweigt.
Kann ich noch meine Träume sehn.
Die Luft, die aus der Tiefe steigt.
Irgendwo tief in mir
bin ich ein Kind geblieben.
Erst dann, wenn ich`s nicht mehr spüren kann,
weià ich, es ist für mich zu spät,
zu spät, zu spät.
Ich gleite durch die Dunkelheit
und warte auf das Morgenlicht.
Dann spiel ich mit dem Sonnenstrahl
der silbern sich im Wasser bricht.
Irgendwo tief in mir
bin ich ein Kind geblieben.
Erst dann, wenn ich´s nicht mehr spüren kann,
weià ich, es ist für mich zu spät,
zu spät, zu spät
Quelle(n): http://www.youtube.com/watch?v=LcPmXkFoYCo irgendwo tief in mir, bin ich ein kind geblieben ... - Anonymvor 1 Jahrzehnt
es gibt zwei arten davon: einmal das innere Kind dass dich zu dem maccht was du heute bist, und das das uns unbeschwert, liebevoll u.s.w. sein lässt..
ich habe angst das innere Kind zu verlieren, denn dann würde ich das Leben anfangen aus einem viel dunklerem Blickwinkel zu betrachten, deswegen denke ich dass es schon sehr wichtig ist.
- PankhLv 6vor 1 Jahrzehnt
also, manchmal such ich mir ne total alberne komdey raus (ATZE ich liebe dir ! ) und lach mich total schlapp dabei.
Alle sorgen und nöte von wo erwachsenen bist, treten verlegen mehrere schritte zurück und kommen erst morgen wieder.
Folglich hab ich einen geilen tach !
Bemerkt: Den kindlichen CHarakterzug sollte man sich bewahren, den kindischen nciht :)
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- Anonymvor 1 Jahrzehnt
Das "innere Kind" muss dich ein Leben lang begleiten, sonst wirst du ein erbärmliches Leben führen.
Deine Fragen hier aber ausführlich zu beantworten, würde ein ganzes Buch füllen und deshalb belasse ich es fast bei meinem 1. Satz und sage nur noch, dass Verletzungen des "inneren Kindes" lebenslang begleiten, auch die Aussöhnung ist eher Verdrängung, bewältigen wirst du sie nie.
- FilmTVfanLv 4vor 1 Jahrzehnt
Allgemeingültige Antworten auf diese Frage gibt es sicher nicht, das ist von Mensch zu Mensch verschieden. So unterschiedlich, wie auch die Kindheitserfahrungen sind. Selbst bei gleichen Erfahrungen gehen zwei Menschen unterschiedlich mit diesen um.
Ein groÃer Teil ist auch eine Frage der eigenen Einstellung. Wie geht man mit Verletzungen um, was hat man daraus gelernt (kann sehr negativ sein > Schutzwall aufgebaut) und inwieweit lässt man sich als Erwachsener 10, 20, 30 Jahre später davon noch beeinflussen.
Es gibt ganz tolle Literatur mit Arbeitsbuch, die einem zur Selbsterkenntnis verhilft und mit deren Hilfe man das eigene Verhalten evaluieren kann. Das geht relativ einfach und ist sehr nützlich.
Wenn man Kinder nicht schlägt, nicht erpresst ("Liebesentzug"), ihnen keine Komplexe einredet (du bist dumm, du bist zu dünn, zu klein, zu groÃ, zu dick, zu eigenbrötlerisch, zu unaufmerksam, zu... oder: du bist nicht genug -- nicht schön genug, nicht schlau genug etc.) und vor allem keine Bedingungen an die Liebe knüpft, und jeden Tag genug Zeit für das Kind aufbringt, dann ist man schon auf einem guten Weg.
Besonders wichtig finde ich beim Umgang mit Kindern das phantasievolle Spiel und das Geschichten erfinden. Eltern können sich immer am Ende des Tages überlegen, welche wunderbare Erinnerung sie heute geschaffen haben. Am Ende des Tages noch am Bett des Kindes sitzen, den Tag Revue passieren lassen, über die tollen Erlebnisse reden - das sind Dinge, die einfach wichtig sind und durch nichts zu ersetzen. Auch für die Eltern;)