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Schaden die Kreationisten den christlichen Religionen?
Die modernen christlichen Religionsvertreter (einschl. Papst) haben das naturwissenschaftliche Weltbild akzeptiert und in ihren Glauben eingebaut.
Dadurch wird zwar einerseits eine Änderung der Betrachtungsweise der Bibel notwendig von "wörtlich" zu interpretierend, andererseits aber auch eine Öffnung der Religionen in das moderne Leben möglich.
Die Kreationisten wirken in diesem Zusammenhang wie Menschen aus dem Mittelalter. Das wäre nicht besonders zu kritisieren, allerdings wollen sie ihre Weltanschauung in den gesellschaftlichen Konsens einführen (Unterricht der kreationistischen Weltanschauung im Schulunterricht usw.). Hier werden sie zu einer Gefahr für die Allgemeinbildung usw.
Es entzünden sich deswegen Diskussionen. Rücken die Kreationisten mit ihren Wünschen nicht die Kirche in die Nähe von der Ewig-Gestrigen? Schaden sie nicht damit dem langsam aufgebauten weltoffenen Image der modernen Kirchen?
15 Antworten
- vor 1 JahrzehntBeste Antwort
Ja, tun sie.
Andererseits denke ich, daß das die Kirche auch aushalten können muß. Also daß es Leute gibt, die ihren Glauben nicht im Sinne des Mainstreams interpretieren.
Problematischer ist, daß in den Medien und der Öffentlichkeit Kirche und Christentum häufig nur noch mit sehr engen Scheuklappen gesehen werden, daß also etwa inzwischen der Kreatioismus von vielen Menschen mit kirchenkritischer Einstellung als Kern- und Hauptstück des Christentum und der Kirche angesehen werden oder es jedenfalls häufig so dargestellt wird.
Es tut regelrecht gut, wenn Du Deine Frage mit der Feststellung beginnst, daß die katholische Kirche die Evolutionstheorie ausdrücklich nicht ablehnt. Es gab hier schon unglaublich viele Fragen und Antworten, die es als selbstverständlich vorausetzen, daß die katholische Kirche offiziell den Kreationismus gutheißt, daß also ein bestimmtes Zerrbild inzwischen von den meisten als Wahrheit akzeptiert und nicht mehr hinterfragt wird.
Deine Behauptung, daß Kreationisten eine gesamtgesellschaftliche Gefahr sind, halte ich in der Form für übertrieben. Das mag regional verschieden sein oder auf den Bereich anommen, mit dem man zu tun hat, mir sind aber Kreationisten außerhalb des Internets noch nicht begegnet. Ich habe nun wirklich viel mit Kirche zu tun und gehe normalerweise keinem Gespräch zu religiösen Themen aus dem Weg. ich gehöre zu den Leuten, die auch für die Zeugen Jehovas noch ein halbes Stündchen Zeit hat. Von daher finde ich es schon auffällig, daß Gespräche über kreationistische Theorien bis vor vielleicht drei Jahren überhaupt kein Thema waren. Jetzt werde ich ständig darauf angesprochen, aber nie von Kreationisten, die mich von ihrer Weltsicht überzeugen wollen, sondern von kirchenkritisch eingestellten Menschen, die entweder mich zur Zielscheibe nehmen (in Ermamgelung raler Kreationisten vielleicht?) oder mich davon überzeugen wollen, wie gefährlich das Christentum und die Kirche ist und dann gerne auf die Kreationisten verweisen.
Ganz ehrlich: Für mich war an YC auch spannend, weil ich hier zum ersten mal darauf gestoßen bin, daß Leute in einer Diskussion kreationistische Standpunkte vertreten.
Was ich damit sagen will ist: Ich frage mich schon manchmal, bis zu welchem Grade das "Kreationistenproblem" eigentlich wirklich existiert und bis zu welchem Grade es herbei geredet ist.
Mit Deiner ursprünglichen Frage hat das jetzt insoweit zu tun, als ich das Gefühl habe, daß fundamentalistische und unzeitgemäße Interpretationen des Christentums von der Öffentlichkeit und den Medien überproportional beachtet werden und das der Schaden - den ich da durchaus sehe - eher durch diese verzerrte Wahrnehmung erfolgt.
- JerryLv 7vor 1 Jahrzehnt
Definitiv ja. Aber derartige Vorwürfe muà man nicht auf Kreationisten beschränken. Ãhnliche Streitfragen finden sich bei Schwangerschafts-/ Krankheitsverhütung, Anerkennung minderheitlicher Sexualpräferenzen, Bereitschaft zum interreligiösen Dialog und so weiter.
Du wirst immer ein Grüppchen von Fanatikern finden, die fest davon überzeugt sind, daà ein gesellschaftlich angemessenes Verhalten der Anbetung Satans gleichkommt und ihr Gott alle, die auch nur im Ansatz an der "ewigen Wahrheit" zweifeln, sofort verdammen wird. Genau auf diese Weise entstehen Sekten.
Insofern muÃt du dir keine Sorgen machen. Die groÃen Amtskirchen haben sich schon längst deutlich vom Kreationismus distanziert, und früher oder später werden dessen Anhänger sie verlassen und ihre eigene kleine Sekte gründen, die dann niemand ernst nehmen muÃ. Und währenddessen bewegen sich die groÃen christlichen Kirchen langsam, Schrittchen für Schrittchen in die Neuzeit.
- ninin1922Lv 7vor 1 Jahrzehnt
ja -das sind speziel die vielen fanatiker selbst die ihrer religion schaden
- paradoxLv 7vor 1 Jahrzehnt
Die Gesellschaft ist in einem ständigen Gespräch miteinander, allzu oft ist es ein Streitgespräch. Du sprichst mit dieser Frage nun einen Punkt an, bei dem ich mir wünsche, dass aufgeklärte Christen sich lauter zu Wort melden würden, sich deutlicher artikulieren würden. Es kann schon sein, dass Kreationisten einen nur geringen Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen haben, aufgrund des von ihnen veranstalteten Lärms prägen sie jedoch das Bild des Christentums für mich als AuÃenstehenden nachhaltig. Ãhnlich den Islamisten im Islam.
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- Bettina S.Lv 6vor 1 Jahrzehnt
Ich finde es schon wichtig, den Kindern die Möglichkeit zu geben, daran zu glauben, dass Gott die Welt erschaffen hat. Wenn den Kindern dann auch erklärt wird, dass ein Schöpfungstag, wie Gott die Schöpfungstage zählte, nicht notwendigerweise ein Erdentag ist, sehe ich nicht so das Problem. Es geht den Kreationisten doch eher darum, DASS die Welt von Gott erschaffen wurde, nicht WIE.
Liebe Jeany du weiÃt, das ich dich unterstütze, wo immer ich kann. Aber denk an diese Frage
http://answers.yahoo.com/question/index;_ylt=A0WTc...
Nun! Es ist nicht dein Verschulden, wenn dieser Ãbersetzungsfehler immer noch nicht korrigiert wurde. Und du hast natürlich das Recht, zu glauben was du willst.
Wie soll denn Gott irgendwelche Erdentage gezählt haben, wenn Himmel und Erde noch gar nicht erschaffen waren? Logische Antwort: Der Schöpfer zählte die Tage des Himmelskörpers, auf dem Er stand. Kennen wir die Umdrehungszeiten dieses Himmelskörpers? So KANN es gewesen sein, muss aber nicht.
@Smrthk sei doch mal so nett und hör mit dieser Polemik auf. Auf diese Weise kriegst du unser Kleidchen bestimmt nicht dazu, an Gott zu glauben. Ist ja wohl nicht zum Aushalten! Du darfst eins nicht vergessen: Als Gott diesen Text dem Moses oder Abraham offenbarte, konnte er ihnen z.B. nicht erklären, dass er eine Ozonschicht bauen musste, um die Erde zu schützen. Wie hätte er ihnen das erklären sollen? Sie hätten es nicht verstanden. Und so sprach er von einem Himmelsgewölbe, was ja gar nicht sooo falsch ist. Dass man für so ein Gewölbe keine Säulen braucht, haben die Menschen nicht verstanden, aber sie haben auch nicht danach gefragt. Und so belieà man es bei der Erklärung. Kein Wunder, wenn der überlieferte Schöpfungsbericht, der überdies noch viele Ãbersetzungen verkraften musste, an vielen Enden "hakt".
Es spricht absolut nichts dagegen, das von den Menschen errungene Wissen mit einzubeziehen, wenn man den Kindern die Schöpfung der Erde erklärt. Deshalb braucht man Gott natürlich nicht auÃen vor zu lassen, wie das die Evolutionitiker immer gemacht haben. Leute! Können wir damit leben?
Ich bin aber immer noch dagegen, den Kindern zu erzählen, dass der Mensch vom Affen abstammt. Wir stammen von Gott ab, und der Affe ist ein Mitgeschöpf, vielleicht eine Ãbung, bis man in der Lage war, aus Staub einen Menschen entstehen zu lassen.
- Anonymvor 1 Jahrzehnt
"Schaden die Kreationisten den christlichen Religionen?"
JA
"langsam aufgebauten weltoffenen Image der modernen Kirchen?"
Na davon sind sie noch weit entfernt.
- Anonymvor 1 Jahrzehnt
Die Religionen kämpfen doch schon seit Jahr und Tag gegen eine weitere Zersplitterung und können diese dennoch nicht aufhalten. Schau doch mal in wieviele verfeindete GroÃgruppen das Christentum alleine in Europa zerfällt: Orthodoxe, römisch-K., calvinistisch, Anglikaner, Protestanten etc. Ebenso der Islam und das Judentum. Die zerfallen in mindestnens genauso viele Teilreligionen, die sich gegenseitig nicht das Schwarze unter den Nägeln gönnen. Alle zusammen stammen sie von Abraham ab, absurd...
Die Kreationisten, sagen wir doch besser christliche Fundamentalisten, haben nicht die geringste Chance das öffentliche Leben zu verändern. Sie sind nur eine winzige, umso lautere, weitere christliche Splittergruppe. Natürlich schaden sie, was denn sonst?
- KarlLv 7vor 1 Jahrzehnt
Jeder ist frei und kann sein leben Frei entscheiden
und er darf dann da ernten wie er es so wollte
Dann die christen die gottes heis und erlkösungsplan für wert erachten- leben sowieso den gegebenheiten.
Das was die Bibel aussagt ist immer aktuel ob gestern heute oder morgen
Was religionen daraus machen ist deren sache
Aber das evangelium in alle Länder zu bringen das war aufgabe das dioe apostel von Jesu bekamen und diese heute so auch genau weiter führen bis zu seinen kommen
Daran können andere gruppen nichts ändern-
als sich zu besinnen um zu kehren und sich dazu zu stellen und den teufel zu entsagen und sich so Jesu ganz zu weihen und seinem Erlösungswerk wo niemand ausgegrenzt ist
Er sagte doch kommet alle --denn Gott will das allen geholfen wird
wer es aber nicht mnöchte sein ding und die gruppen die es nicht wollen auch
oder die den teufel verschieben sich haben auch
wer zu Gott-- jesu sich bekennt ist egal gefunden hat-der hat seine gnade und wird frei.
auch wenn es erst nur stunden sind die er zurück gefunden hat und Gott --Jesu dann sein werk beendet.
das ist egal aber dabei zu sein ist nicht egal
es ist erstrebens wert.
Dann merks du --du bist gar nicht alleine und wie viele um dich gebetet hatten wovon du niemals was wustest-
aber du hast es geschaft und die freude ist ----------- G R O S S
- Anonymvor 1 Jahrzehnt
Nein, schaden tun sie wohl nicht, viel eher werden sie mitleidsvoll belächelt und als "Spinner" und "exotische Querulanten" betrachtet. Die Welt hat auch bis heute keinen Schaden dadurch genommen, daà sich herausgestellt hat, daà die Erde eben keine Scheibe ist und sich die Sonne auch nicht um die Erde dreht!
Wer einer "pseudoreligiösen Splliterströmung" wie den Kreationisten hinterher rennt, wird sich auf die Dauer gesehen selber isolieren und ins Abseits katapultieren. Nach den neueren Erkenntnissen sieht es eher so aus, dass "Kreationisten" auch in den "groÃen Kirchen" auf Ablehnung, als auf Zustimmung stossen!