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Würdet ihr erkennen, wenn jemand aus eurem Bekanntenkreis depressiv wird?
Natürlich, viele würden jetzt gleich sagen: "Ja klar, das fällt doch auf!" Aber denkt einmal wirklich darüber nach.
14 Antworten
- Alter EgoLv 7vor 1 JahrzehntBeste Antwort
ja, aber es dauert lange und man muss wirklich am anderen interessiert sein, sonst merkt man es nicht.
Quelle(n): hatte ich in der engsten familie - perdüLv 5vor 1 Jahrzehnt
Es würden viele schon allein deshalb nicht erkennen, weil gar nicht mal so wenige Depressive eine Heile-Welt-Fassade vor sich hertragen.
Ich selbst habe es bei einer guten Bekannten erst nach langer Zeit bemerkt. Sie schien immer gut drauf zu sein, war aber jeden Morgen sichtlich unausgeschlafen. Da ich mich nicht wirklich näher mit ihr befaÃt habe, dachte ich es läge am Ãblichen: Fernsehen, Weggehen, Internet und was einen so vom Schlaf abhält. Von auÃen betrachtet scheint ihr Leben in geordneten Bahnen zu verlaufen, so daà man normalerweise keinen Anlaà für einen derartigen Verdacht hat. Erst als sie mir mal sagte, daà sie zum Teil massive Schlafprobleme hat, wurde mir klar, daà bei ihr nicht alles "rund" läuft. In einer ruhigen Minute, erklärte sie mir dann, daà sie Depression hat und deswegen in Behandlung ist.
Ich vermute, daà man es den Meisten nicht anmerkt. Erst wenn man für einige Anzeichen sensibilisiert ist, besteht die erhöhte Wahrscheinlichkeit, daà man es bei anderen sieht.
- HelgaleLv 7vor 1 Jahrzehnt
Ob es im Bekanntenkreis sofort bemerkt wird, bezweifle ich. Selbst innerhalb der Familie bedarf es einer gewissen Zeit, um Auffälligkeiten zu bemerken. Es ist wahrscheinlich jeder Fall anders und daher auch unterschiedlich feststellbar. Aber nach ein paar Wochen Beobachtung, muà man der Person helfen und zum Arzt bewegen.<<<
- whyskyhighLv 7vor 1 Jahrzehnt
ja
heute morgen wieder gesehen
und habe ihn gleich in eine beratung geschleppt.
das faellt auf.
aber die frage ist
wolllen es menschen sehen?
ich denke oft nein.
mir ist es aufgefallen weil ihm sein kollege den kaffee geklaut hat und er sagte
ist doch alles egal.
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- Brian W. AshedLv 7vor 1 Jahrzehnt
Ich kann es nur hoffen.
Aber versprechen, dass ich es werde - nein.
Und wie eng muss die Bekanntschaft sein, dass man sich traut, das zu thematisieren. Kann mich da an jemanden aus meinem Spanisch-Kurs erinnern.
Wir haben hinterher zwar noch den Kontakt aufrecht erhalten - aber ab wann geht mich das was an?
Ich wusste, dass er engen Kontakt zu seinen Eltern hatte, so dass er also nicht allein war. Habe seine Verhaltensweisen auch einem fachkundigen Freund beschrieben, der meinen Verdacht bestätigt hat.
Die Frage ist doch vielmehr, wenn ich es erkannt habe, ab wann geht mich das was an. Wenn es mich was angeht, was mache ich?
Quelle(n): Zur Sicherheit: "Wann geht es mich was an" Ich will nicht kaltherzig und teilnahmslos erscheinen. Aber es ist auch wichtig, sich nicht für die Lösung aller Probleme der Welt zuständig zu fühlen. Deshalb war ich beruhugt, dass der Kontakt zu den Eltern eng war - und aus Gesprächen mit der Mutter ich auch schliessen konnte, dass sie ihren Sohn gut genug kannte. - vor 1 Jahrzehnt
Antriebshemmung, zu der auch eine Denkhemmung gehört,
Stimmungseinengung,
innere Unruhe und
Schlafstörungen. Diese Schlafstörungen sind Ausdruck eines gestörten 24-Stundenrhythmus. Häufig geht es dem Kranken in den frühen Morgenstunden so schlecht, dass er nicht mehr weiter schlafen kann. Liegt diese Form des gestörten Biorhythmus vor, fühlt sich der Patient am späten Nachmittag und Abend jeweils besser, bis dann einige Stunden nach Mitternacht die depressive Symptomatik in voller Stärke wieder einsetzt.
- vor 1 Jahrzehnt
Wenn man sich intensiv um seinen Mitmenschen bemüht, erkennt man auch das Problem. Aber zu viele Menschen wissen gar nicht, was Depressionen sind und wollen auch nichts damit zu tun haben ( selbst das engste Umfeld). Ich spreche hier aus Erfahrung. Schade eigentlich! Seid also mehr als bisher FÃREINANDER da.
- vor 1 Jahrzehnt
Ich glaube auf den ersten Blick nicht, da gerade der depressive Mensch vorbildlich eine Maske tragen kann. Lässt er jedoch seine Maske fallen, und vertraut einem Mitmenschen an, ist es, so denke ich schnell zu erkennen.
Das Ãbel an der ganzen Sache aber ist, das ein depressiver Mensch schlecht Vertrauen fasst, und sehr viel Angst davor hat, das andere ihn für bekloppt halten.
Depressive Phasen hat jeder einmal in seinem Leben, aber die unterscheiden sich sehr stark von einer richtigen Depression!
- Anonymvor 1 Jahrzehnt
ich würds erkennen, aber auch nur, weil ich mich damit, leider, auskenne.
wenn man etwas net kennt, ERkennt man es auch net. daher haben sicher viele, die noch nie mit depressionen oder depressiven menschen zu tun hatten, schwierigkeiten es zu erkennen.