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Warum denken religiöse Menschen so oft, dass Agnostiker oder Atheisten zwangsläufig ein trauriges, zielloses Leben führen?
Wo liegt bitteschön die Bedingung dafür, dass Glückseligkeit nur mit einem starken Glauben einhergehen kann?
@Anonym: Das beantwortet die Frage in keinster Weise. Ein agnostischer Wissenschaftler kann sein Leben seinem Fach widmen, eine Familie gründen und alles tun, was auch ein Christ tun kann. Alles ohne die Verblendung durch eine Religion oder eine gleichgeartete "Spiritualität" oder Esoterik.
8 Antworten
- GelassenerLv 6vor 4 JahrenBeste Antwort
Die hier thematisierte Auffassung eines Teils der religiös -gläubigen Menschen - bei weitem nicht alle vertreten diesen Unfug - sind ein Ausdruck religiös-ideologischer Borniertheit und Selbstherrlichkeit sowie absoluter geistig-ideeller Ahnungslosigkeit.
Die tieferen Ursachen für dieses Verkennen der Realität oder anders ausgedrückt für diese "religiöse Nabelschau" liegen meines Erachtens im evolutionär bedingten Stand ihrer geistig-ideellen Entwicklung.
Sie sind außerstande sich auch nur im geringsten vorzustellen, dass man in diesem Leben ohne den religiösen Glauben überhaupt einen Fuß "auf den Boden" bekommt.
Diese Realitätsverweigerung ist typisch für religiöse Fundamentalisten und Fanatiker.
Übrigens habe ich persönlich in der Glaubensperiode meines Lebens- das waren die ersten 20 Jahre...heute bin ich 68 - ebenso gedacht und gefühlt...habe tatsächlich in christlicher Nächstenliebe die vermeintlich "geistige Leere" von Atheisten bedauert....war hier im Nachhinein betrachtet, religiösen Ideologen auf den Leim gegangen.
Als gläubiger und dennoch mit offenen Augen durchs Leben gehender Mensch stellte ich aber dann mit Erstaunen fest, dass diese religiös motivierte "Verteuflung" von Atheisten oft mit der Realität nichts zu tun hatte...hier begann ich zu lernen, die Dinge konkret und differenziert zu betrachten.
Plötzlich stellte ich fest, dass sich manche Atheisten den gleichen Werten und Moralnormen wie ich selbst verpflichtet fühlten und versuchten diese auch zu leben.
Das Nachdenken über diesen Umstand sowie noch eine Vielzahl anderer Faktoren führten über einen längeren Zeitraum zur Erosion meines Glaubens und zur "Geburt" eines materialistisch- naturalistischen Weltbildes, in dem kein Platz ist für jegliche Übernatürlichkeit, in welchem Antlitz sie uns auch gegenübertritt.
- ?Lv 7vor 4 Jahren
Ein Nichtglauben widerspricht ganz einfach der Lebens- Glaubensauffassung eines religioesen/glaeubigen Menschen. Auf eine fuer Atheisten/Agnostiker akzeptable Antwort wirst Du lange warten muessen. Genau aus diesem Grunde sind sie ja was sie sind:)
- Knarf-EwuLv 7vor 4 Jahren
Weil sie nicht verstehen können dass es Menschen gibt die an diesen Mist nicht glauben. Wenn man so viel Leid erfahren hat, dann glaubt man nicht mehr an ein übernatürliches Wesen sondern, sollte es existieren man es nur verfluchen kann.
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- ogerLv 6vor 4 Jahren
So denken sie weil es ihnen so anerzogen, diese "religions" - vergiftete Denkweise infiziert wurde.
Der infantile Kinder - "Glaube" an einen omnipotenten Über - "Vater im Himmel" läßt "christliche" Monotheisten in einem Kindchen-Stadium verbleiben da sie sich geborgen und beschützt fühlen von einem imaginären "Gott", insbesondere vor den Aktivitäten eines gleichermaßen imaginären dualen Gegen - "Gottes", dem so gen. "Teufel".
Erwachsene brauchen keine eingebildeten "Väter im Himmel" und fürchten sich weder vor Bi-Ba-Butzemännern oder vor imaginären "Teufeln".
Im infantilen Zustand verbliebene "Gläubige" wähnen sich beschützt und fühlen sich daher sicher - und wähnen das gesunden wahnfreien Menschen, also Atheisten dieser Schutz fehle. Es ist ihrem "religions" - vergiftetem Verstand nicht einmal möglich sich vorzustellen FREI zu sein von solchen irrealen Ängsten und sie unterstellen Gesunden, denen müße zwangsläufig etwas fehlen.
Dem ist auch so, uns fehlt ein "Gottes" - Wahn.
Und das ist gut so. Es ist gut gesund und FREI zu sein.
"Religion" ist nachweislich heilbar.
- AlexanderLv 4vor 4 Jahren
Nun, ich würde nicht sagen ziellos und traurig, nein, so kann man das nicht sagen. Zum traurig sein haben Atheisten genauso sehr Anlass oder auch keinen Anlass, wie Religiöse. Und es wäre abwegig zu behaupten, Atheisten hätten keine Ziele im Leben.Wie kommst du aut so eine Formulierung?
Das Lebensziele angesichts eines so unterschiedlichen Realitätsbegriffs auf beiden Seiten völlig unterschiedlich sein können, steht ebenfalls außer Frage.
Was soll also die Frage?
Ich kann höchsten versuchen, zu verstehen, was du möglicherweise meinst, aber nicht treffend ausdrückst.
Dann kann ich dazu sagen, dass, ganz philosophisch betrachtet und konsequent zu Ende gedacht, vom materialistisch-atheistischen Blickpunkt aus, dass Leben sinn-los ist.
- Anonymvor 4 Jahren
So denken religiöse Menschen einfach.
- Anonymvor 4 Jahren
Weil es zum Menschsein dazugehört, Spiritualität zu haben.