Warum ist ein Transgender zu Rechenschaft verpflichtet?

Ein Mann lernt eine wunderschöne Frau kennen. Sie verlieben sich, heiraten und 2 Jahre nach der Hochzeit klappt es mit dem Nachwuchs nicht. Dann erfährt der Mann, dass seine Ehefrau früher ein Mann war.
Nun will dieser die Ehe nach 2 Jahren annulieren lassen wegen Irreführung und weil ihm die Frau nie etwas erzählt  hat.
Warum ist die Frau eigentlich verpflichtet über ihre Entscheidung zur Geschlechtsumwandlung Rechenschaft abzulegen?
Schliesslich hat er, der Typ sich ja in ihr schönes Gesicht und Wesen verliebt.
Ich finde sein Verhalten unfair, dass er die Frau an den Pranger stellt.

2021-03-29T06:52:16Z

@H: auch ich kenne diese Frau. Sie ist aus Lateinamerika (also nicht Thailand), und laut ihrer Infos wuchs sie im Heim auf, da ihre Eltern bei einem Unfall um´s Leben kamen. Heute denke ich, dass ihre Familie einfach für sie "tot" ist, da sie es nicht akzeptierten, dass aus Ihm eine Sie werden wollte. Die OP hat er/sie in DE machen lassen als er/sie mit 18 nach DE kam. Mit 30 lernte sie dann den Mann kennen - und auch lieben. Also lebte sie schon 12 Jahre voll als Frau.

2021-03-29T06:55:56Z

Nicht mal an der Stimme kann man erkennen, dass das jemals ein Mann gewesen sein könnte, geschweige denn vom Aussehen. In 12 Jahren verheilen Narben und sind nur sehr schwach. Er/sie hat nur das Babyfoto und ein Kinderfoto von sich als Erinnerung. Und Kontakt zur Familie in Lateinamerika gibt es gar keinen, da sie von der Familie verstossen wurde. Die Schwester kam zwar nach DE, doch machte sie, als sie ihren Bruder als Frau sah wieder kehrt und flog nach Hause, ohne geblieben zu sein.

2021-03-29T06:58:34Z

Deswegen stellte ich auch die Frage, warum ein Transgender, der sich längst nicht mehr wie ein Mann fühlt und gar keine männlichen Merkmale aufweist sich immer rechtfertigen muss.
Schliesslich war sie schon eine Frau als sie geheiratet hat. Und Kinderlosigkeit hätte auch bei einem voll-hetero-Paar passieren können.
Wieviele Frauen gibt es, die wollen Kinder und erfahren dann, dass sie keine kriegen können? Und diese wurden aber als Frau geboren.

2021-03-29T07:00:32Z

Kommt also ungefähr auf das Gleiche raus. Frau setzt Pille ab und mit dem Nachwuchs klappt es nicht. Muss man sich dann auch von dieser Frau scheiden lassen, nur weil sie keine Kinder kriegen kann?

?2021-03-28T18:52:03Z

Abgesehen von der schon erwaehnten Wahrheit und dem Vertrauen, scheint der Ehemann sowohl vor der Hochzeit, als auch 2 Jahre danach im Lalaland gelebt zu haben.
Es heisst Geschlechtsangleichung, und nicht Gescchlechtsumwandlung. Ganz einfach deshalb, weil aus einem Mann keine 100prozentige Frau gemacht werden kann und umgekehrt genauso wenig. 
Sind dem Ehemann denn niemals Narben aufgefallen? Hat er nie bemerkt, dass seine Frau nie "unpaesslich" war? Hat er nie ihre Familie kennengelernt? Ihre Freunde? Nie Fotos aus der Vergangenheit gesehen?

Einem Ehemann vorzugaukeln schwanger werden zu wollen, wohlwissend, dass einem dazu die koerperlichen Attribute fehlen, dazu gehoert schon eine ganze Portion Unverfrorenheit. 

Fuer mich hoert sich deine Geschichte an, nach deutschem Mann, der nach Thailand flog um eine Frau zu finden, und sich dabei von Aeusserlichkeiten hat blenden lassen. 

@Inanna: selbst von einer als Frau geborenen Person wuerde ich als Partner erwarten, dass sie mich VOR der Ehe aufklaert, dass sie keine Kinder bekommen kann. Von einer Geschlechtsangleichung mal ganz zu schweigen. 

Maeve Dragon2021-03-27T08:30:21Z

Die Menschen gehen doch normalerweise in die Ehe, weil sie meinen, sie könnten einander vertrauen.
Wenn der Mann einen Kinderwunsch hat und das auch mit seiner Frau thematisiert hat, dann wäre es richtig gewesen, ihn vor der Trauung zumindest darauf hinzuweisen, dass gemeinsamer Nachwuchs nicht möglich ist.
Die jetzige Frau, ehemals Mann, kann das auch begründen, muss sie aber nicht.
Sie hat aber gar nichts gesagt. Auch, als er sich wunderte, dass sie nicht schwanger wird, hat sie nichts dazu gesagt.
Damit hat sie  sein Vertrauen verspielt und er kann die Konsequenzen daraus ziehen. 
Dazu muss er sich in dem Fall nicht einmal langwierig scheiden lassen. Die Ehe wird ohne Umschweife annulliert.

Und das ist auch richtig so. Wer schon vor der Ehe lügt, um den Partner zu ködern und zum Standesamt zu locken, hat sich ganz schäbig daneben benommen.

Anonym2021-03-27T06:08:02Z

man muss der Typ verblödet sein,
jeder normale Mann hätte das schon an der tiefen Stimme, an den Geheimratsecken und natürlich an der ekelhaft aussehenden Mumu erkannt
und der umoperierte Kerl war auch nur zwangsgeil

Fred2021-03-26T17:30:55Z

Die Frau hätte schon ehrlich sein sollen und dem Mann sagen , dass sie keine Kinder bekommen kann.

jossip2021-03-26T16:28:00Z

Weil normalerweise ( ich weiß, mit NORMAL darf man dir Bescheuerten nicht kommen...) zwei normale Menschen, ein Mann und eine richtige Frau, heiraten, um eine Familie zu gründen, und zwar eine richtige, biologisch richtige !!!

Es ist ein Gebot der Fairness ( ich weiß, damit braucht man dir auch nicht zu kommen...), dass in so einem Fall dem Partner vor der Eheschließung reiner Wein eingeschenkt wird.

Das hat auch nichts mit Rechenschaft zu tun sondern schlicht und einfach mit Ehrlichkeit.

Und an den Pranger wird hier in diesem Fall niemand gestellt.

Wohl wieder mal voll wirr im Kopf...

Wollte mal sehen, es wäre umgekehrt der Fall, da würdest du am lautesten hier wieder Zeter und Mordio schreien...

Weitere Antworten anzeigen (9)