was ist mit bandbreite und spektrale effizienz gemeint..?

wir haben han kanal ..ist die bandbreite bezüglich kanal definiert oder signal selbst? ..ich hab darüber nichts gescheites gefunden..wie hängt das ganze zusammen?

2012-12-27T15:40:31Z

erstmal sehr informativer aber sehr knapper antwort von dir:

"Die Bandbreite definiert sich über das Signal. Sie gibt die Datenmenge an die über einen Signals transportiert wird. "

was hat hier Bandbreite mit Datenmengenge zu tun? ein signal in der zeit hat eine bestimmte bandbreite oder besteht aus bestimmten frequenzen , was ist hier mit Datenmenge gemeint??


"Diese hängt aber auch ab von der Frequenz. Die Bandbreite kann höchstens halb so hoch wie die trägerfrequenz sein. Die Frequenz bestimmt aber gerade den Kanal."

welchen Frequenz meinst du jetzt ..?

2012-12-27T15:48:00Z

super artikel übrigens..vielen dank..ich hab nämlich daraus verstanden dass spektraler effiziens nichts anderes als Bit ist. z.b 10 Bit/s/Hz heisst einfach dass wir in jedem Symbol 10 bits einfügen können ohne gross fehlerhaft zu übertragen

🐟 Fish 🐟2012-12-27T15:32:00Z

Beste Antwort

Die Bandbreite definiert sich über das Signal. Sie gibt die Datenmenge an die über einen Signals transportiert wird. Diese hängt aber auch ab von der Frequenz. Die Bandbreite kann höchstens halb so hoch wie die trägerfrequenz sein. Die Frequenz bestimmt aber gerade den Kanal.
http://de.m.wikipedia.org/wiki/Spektrale_Effizienz
Eine hohe spektrale Effizienz (f/2) führt aber auch zu einer höheren Fehlerrate wenn das Signalrauschen berücksichtigt wird.

Ich scheib auch gerne mehr dazu. Die Bandbreitendefinition findest du im link. Sie ist Bit/sec . Für die Übertragung eines Bit brauchst du aber mindestens 2 wellenzyklen. Damit ist die Bandbreite vom Betrag her höchstens halb so hoch wie die Trägerfrequenz. Also Dimension :
B = Bandbreite Bit/sec
ft = trägerfrequenz Hz
E = bandbreiteneffizienz Bit/(sec * Hz)
B = ft * E : Bit/sec = Hz * Bit / (sec * Hz)
Hz kürzt sich raus


Das sind aber nur theoretische Werte . Kommt noch ein Signalrauschen hinzu dann wird die Erkennung umso ungenauer je näher du an die theoretische Obergrenze kommst, Grund bei einer niedrigen Signaleffizienz hast du hohe Redundanzen (Datenwiederholungen) diese Datenwiederholungen ermoglichen dann die Daten zu korrigieren. Bist du aber an der Obergrenze f/2 dann gibt es keine Redundanzen mehr für eine Korrektur.

Damit du dir das konkret vorstellen kannst. Die ersten Bilder vom Mars wurden mehrfach gesendet. Bei jeder Übertragung kam nur ein unkenntliches Rauschen an. Erst nachdem alle Bilder übereinander gelegt wurden kamen erkennbare Bilder heraus. Die Signaleffizienz ist also nur 1/n tel der theoretisch möglichen Bandbreite, wenn n die Anzahl der Übertragungen ist.

Mit Frequenz meine ich die Trägerfrequnz.