Wie wollen wir leben? (s.D.)?

Mancher mag zunächst in ein Vakuum fallen, wenn er nicht fünf Tage die Woche jeweils zehn Stunden gesagt bekommt, was sein Ziel zu sein hat. Aber mittelfristig geht es auch für breitere Volksschichten um einen Lebensentwurf, der durch das Wollen bestimmt ist und nicht durch das Müssen ,also wie seht ihr euer wollen?

Denilson2009-07-27T09:15:35Z

Beste Antwort

Ich denke für die allermeisten Menschen ist das Leben ein Kompromiss.

Leben in einer Solidargemeinschaft bedeutet eben auch, seinen Teil beizutragen. Selbstverwirklichung in einem Beruf zu finden bleibt sehr vielen verwährt. Es gibt eine Menge Pflichten, die erledigt werden müssen, da hat nicht jeder das große Los in der Tombola gewonnen. Daher ist es doch auch nur zweckdienlich, möglichst eigenverantwortlich in seinem Ressort agieren zu können. Jene Stufe in der Hierachie zu erklimmen, die mich zu demjenigen werden läßt, der auch anderen sagen kann, was zu tun ist. Aber selbst wer ganz oben in der Nahrungskette dahinvegetiert ist noch dem Kapital untergeordnet.

Die einzige Möglichkeit scheint mir daher für die Vielzahl der Menschen unserer Gesellschaft tatsächlich die Rente zu sein. Im Alter finanziell gut ausgestattet zu sein, dass auch ein wenig Luxus erfüllbar ist. Denn zu Zeiten des Arbeitslebens gehören auch nach dem Dienst Pflichten gesellschaftlicher Natur zu unserem Leben. Eine Familie gründen, ein Haus bauen oder eine 14-tägige Urlaubsreise unternehmen.

Fragwürdig ist, ob diese mittelfristige Lebensplanung, gedacht bis zum Zeitraum vor der Pension, sich unterzuordnen und sich maximal den Traum einer Familie zu erfüllen tatsächlich für die breite Gesellschaftsschicht das Non-Plus-Ultra ist. Da hege ich doch schon Zweifel.

Diejenigen, die keinem Beruf nachgehen sind auch nicht glücklicher, nicht in einer kapitalistischen Gesellschaft. In anderen Teilen der Welt ist gar das nackte Überleben der einzige Antrieb. Wir sind davon überschattet, dass wir uns die primären Bedürfnisse erfüllen können. Daher können wir uns, jederzeit ausreichend gesättigt, auch in aller Ruhe hierüber Gedanken machen. Je besser es uns geht, desto mehr begehren wir Dinge, die zum bloßen Überleben gar nicht notwendig sind. Unser Horizont wächst - das ist global gesehen allerdings keine Selbstverständlichkeit.

diss2017-01-20T13:16:38Z

single ist doch nicht so schlecht. Keiner nervt (na gut, die Kinder manchmal;-))), guy muss ihm nicht die Socken und sonstwas hinterherräumen, niemand ist eifersüchtig, schon etwas Wäsche weniger, keiner meckert immer rum wegen Kleinschei*ß, das Fernsehprogramm kann ich selber aussuchen (muss nicht Schispringen sein, oder Frauen-Biathlon, bei dem dann die Uschi Diesel als desirable-Granate bezeichnet wurde)...Ne, single ist gut...

Petra2009-07-27T10:55:24Z

Kommen wir noch dazu,so zu leben, wie wir es wollen.
Also mein heutiges Ich nimmt mir wohl keiner mehr.
Mein Lebensalter " " läßt mich noch von ein paar guten fetten Jahren "träumen".
Und für die Inflation hab ich noch Brotgeld von meiner Oma.
So etliche Millionen.
Also alles geregelt.
Life is life...

YOKOFEE2009-07-27T08:41:50Z

KEIN MENSCH MUSS MÜSSEN !

KaiOmen www.sgcgermany.com2009-07-27T08:08:16Z

ein wollen ist etwas was ich gerne mache...
ein müssen ist was ich tun muss um der erfüllung des wollens näherzukommen...

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