..., daß alles in diesem Universum deterministisch ist, einschließlich all unserer Wahrnehmungen, Gedanken, Gefühle, Entscheidungen und Taten?
Wenn nun unser Denken kein Quanteneffekt ist, sondern eher herkömmlich chemisch und elektrisch erklärt werden kann, so sollte es schon determiniert sein.
Mir geht es auch nicht darum, das in Frage zu stellen. Meine Frage ist: Was bräuchtet ihr, um mit diesem Umstand Frieden zu schließen?
2009-05-18T05:00:48Z
@schlicht. Keineswegs, z.B. Alkohol ist ja was Materielles und hat sehr spürbare Auswirkungen auf unsere Gedanken.
Jerry2009-05-17T15:32:38Z
Beste Antwort
Es ist ein sehr ernüchternder Gedanke, es könnte eine so umfassende Form von Schicksal bestehen, der mir nichtsdestotrotz schon öfters gekommen ist. Letztlich müßte ich alles, was ich an Idealismus besitze, dafür aufgeben, an diese Möglichkeit zu glauben. Um "damit Frieden zu schließen" bräuchte es meinerseits absolute Gefühlsleere, ein Zustand, der mir wenig wünschenswert erscheint. Jede Emotion würde bedeuten, daß ich Willen aufbringe, bewußt mein Leben zu beeinflussen und würde eine so totale Schicksalsgläubigkeit zerstören.
unser Denken ist weder Quanteneffekt noch chemisch und elektrisch zu erklären, denn der Gedanke ist nichts Materielles sondern nur als ein Geistiges zu erklären, während der Mensch nicht mal fähig ist, daà er denkt, sondern dieselben nur empfängt. Denn logischerweise kann Materie nur wieder Materie erzeugen und es muà sich der Mensch vor der Ereknntnis beugen, daà der Gedanke als etwas Geistiges, Immaterielles nur vom vom Geist und darum nur vom geistigen Reich als ein auÃerirdisches Gebiet ausgehen kann. Was der Mernsch als Problemlösung *denken* nennt ist aber nur das, was er als zuvor empfangen und gespeichert erkennt und nun verwertet in der Tat, denn sein Gehirn ist ein Empfangsapparat.
so wie der mensch sex braucht ---- so braucht er sich auch die unmoeglichsten fragen zu stellen um seine aktivitaet zu stillen bis zum orgasmus fanatismus
- angenommen alles ist deterministisch, hat man nicht die Möglichkeit es nicht zu akzeptieren - angenommen es ist nicht alles deterministisch, braucht man es nicht zu akzeptieren.
Um mit dem Zustand frieden zu schliessen, muss ich zuersteinmal damit unzufrieden sein.
Um damit unzufrieden zu sein, muss ich mir bewusst machen, ob es - wenn alles deterministisch wäre - eine effektive Auswirkung auf meine Existenz hat, wenn ich mir dessen bewusst bin.
An meiner Situation, wie ich existiere, ändert das aber, soweit ich erkennen kann, nichts, insofern hätte ich auch keine Grund darüber unzufrieden zu sein.
Letzlich führt es wieder zu der Frage nach dem Sinn des Lebens, bzw. zur Frage nach dem Grund der Existenz. Dieser Frage steht der Determinismus nur bedingt im Weg, kann er sich doch nur auf ein geschlossenes System und nicht auf die Endgültige Ursache beziehen.
--> Existiert nichts, gibt es auch nichts, das determiniert werden könnte, müsste dann nicht mindesten eine nicht-deterministisches Entität existieren? oder mache ich da jetzt einen Denkfehler? irgendwie bin ich mit meiner Folgerung nicht so recht zufrieden...