Gab es die heiligen drei Könige oder Weisen aus dem Morgenland wirklich?
Die Geschichte im Matthäus Evangelium kommt mir reichlich konstruiert vor, aber andererseits gibt es in Köln im Dom den Dreikönigsschrein in dem ihre Gebeine ruhen sollen. Wie sind die Leute an die gekommen?
erhardgr2008-12-23T11:09:15Z
Beste Antwort
Diese Weisen aus dem Osten kommen in der Vorgeschichte des Mt-Ev vor. Dass es sich dabei um historische Personen handelt, ist alles andere als wahrscheinlich. Während Lukas, der Grieche (Heidenchrist) in seiner Geburtsgeschichte seine griechischen Leser zurückführt in das alte Israel (Hirten, Davids-Verheißung), stellt Matthäus, der Judenchrist, seiner jüdischen Lesergemeinde vor Augen, dass da am Anfang die Vertreter der Heiden kommen, um den neugeborenen Messias anzubeten.
Die von Reinald von Dassel, dem Erzkanzler des Reiches, den Mailändern entwendeten (aus Konstantinopel stammenden) Reliquien waren im Mittelalter ein politisches Symbol ersten Ranges für das Reich in seinem Gegenüber zum Papsttum. Insofern waren es die weltlichen Stände, denen am Besitz des Dreikönigsschreins lag, nicht der hohe Klerus.
....ausfuehrlich findest du dies in der "Historia trium regum". In ihr beschrieb der deutsche Karmaeliter Moench Johannes von Hildesheim 1364 "die Geschichte der heiligen drei Koenige". http://www.handschriftencensus.de/werke/744
.....die Geschichte ueber die persischen/babylonischen Astronomen/Wissenschaftler hat durchaus mehr Quellen als nur das Matthaeus Evangelium. Richtig interessant wird es, wenn du dann etwas tiefer schaust und nicht nur die Katholische Seite der Erzaehlung betrachtest. Waehrend z.B. die uns gaengigen Namen Kaspar, Melchior und Balthasar aus einem griechischen Manuskript aus dem fruehen sechsten stammen, so findest du in altorientalischen Beschreibungen die Namen "Hor, Karsudan und Basanater", waehrend sie in alten armaenischen Texten als "Kagpha, Badadakharida und Badadilma" beschrieben werden. In der Geschichte der alten syrischen Kirche finden wir sie als "Larvandad, Gushnasaph und Hormisdas". All diese Beschreibungen beziehen sich nicht auf die Erzaehlung des Matthaeus sondern auf muendlichen Ueberlieferungen in diesen voellig verschiedenen Zweigen der christlichen Religionsgeschichte. Viele sind weitaus aelter als die griechischen Schriften des sechsten Jahrhunderts, aus denen unser westliches Wissen ueber die "Magi" kommt. Es ist wohl aeusserst unwahrscheinlich, das sich diese so stark aehnelnden Erzaehlungen in so vielen unterschiedlichen christlichen Kulturen entwickelt haetten, wenn es hierfuer keine reale Grundlage gaebe. Welche Erzaehlung hier der Realtitaet am Naechsten kommt, wird jedoch wohl noch etwas laenger ein Raetsel bleiben.....
Jaein denn in Wahrheit beruht die Geschichte auf den drei Piraten ( die Aramäischen schriftzeichen für Pirat und Weisermann unterscheiden sich nur durch ein Holzbein ähnlichen Schnörkel an dem Pirat zeichen)
Die aber Nudeln , Ramen und Myrre mitbrachten wobei mit Myrre nicht der Balsam gemeint ist sondern Edwina Myrrhe die zu der Zeit eine bekannte Bauchtänzerin und Stripperin war, und in unserem Glauben für die Verheissungen für das Paradies steht.
In Krippenszenen sieht man meist einen Stall, in dem das Jesuskind in einer Krippe liegt, sowie drei Männer in langen Gewändern mit ihren Kamelen. Diese prächtig gekleideten Männer werden gemeinhin die „drei Weisen aus dem Morgenland“ genannt. Was hat die Bibel über diese Männer zu sagen?
Gemäß der Bibel kamen die so genannten Weisen aus „östlichen Gegenden“, wo sie auch von der Geburt Jesu erfahren hatten (Matthäus 2:1, 2, 9). Die Reise nach Judäa muss eine beträchtliche Zeit in Anspruch genommen haben. Als sie Jesus schließlich fanden, war er kein Säugling mehr, der in einem Stall lag. Vielmehr fanden die Männer Maria und „das kleine Kind“ in einem Haus wohnend vor (Matthäus 2:11).
Die Bibel bezeichnet die Männer als Magier oder Astrologen und sie gibt nicht an, wie viele es waren. In dem Werk The Oxford Companion to the Bible wird erklärt: „Die Verbindung zu Magie und Astrologie ist an der Faszination erkennbar, die der Stern, der die Besucher nach Bethlehem führte, auf sie ausübte.“ Die Bibel verurteilt ganz klar jede Form von Magie sowie den babylonischen Brauch, die Sterne deuten zu wollen Lieben gruss von Nullo