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Anonym
Anonym fragte in Gesellschaft & KulturReligion & Spiritualität · vor 1 Jahrzehnt

Gab es die heiligen drei Könige oder Weisen aus dem Morgenland wirklich?

Die Geschichte im Matthäus Evangelium kommt mir reichlich konstruiert vor, aber andererseits gibt es in Köln im Dom den Dreikönigsschrein in dem ihre Gebeine ruhen sollen. Wie sind die Leute an die gekommen?

19 Antworten

Bewertung
  • vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Diese Weisen aus dem Osten kommen in der Vorgeschichte des Mt-Ev vor. Dass es sich dabei um historische Personen handelt, ist alles andere als wahrscheinlich.

    Während Lukas, der Grieche (Heidenchrist) in seiner Geburtsgeschichte seine griechischen Leser zurückführt in das alte Israel (Hirten, Davids-Verheißung), stellt Matthäus, der Judenchrist, seiner jüdischen Lesergemeinde vor Augen, dass da am Anfang die Vertreter der Heiden kommen, um den neugeborenen Messias anzubeten.

    Die von Reinald von Dassel, dem Erzkanzler des Reiches, den Mailändern entwendeten (aus Konstantinopel stammenden) Reliquien waren im Mittelalter ein politisches Symbol ersten Ranges für das Reich in seinem Gegenüber zum Papsttum. Insofern waren es die weltlichen Stände, denen am Besitz des Dreikönigsschreins lag, nicht der hohe Klerus.

  • vor 1 Jahrzehnt

    das is genauso wie .. gibt es gott wirklich?

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Nein.

    Es handelte sich um mehrere Leute, die eher Astronomen waren. Sicher weiß es keiner.

    Im Mittelalter wurden alle möglichen Knochen gesammelt, um sie den Gläubigen als Reliquien zu "verkaufen".

    Jede Kirche wollte die andere übertreffen.

    / popeye: Die Zahl "3" war immer schon eine magische Zahl ...

  • vor 1 Jahrzehnt

    Sie hatten Weise und Sterndeuter im Osten damals.

    Ich halte es für wahr. Nur Könige waren es nicht.

    Melchior, Balthasar und Kaspar hießen sie auch nicht.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    ....ausfuehrlich findest du dies in der "Historia trium regum". In ihr beschrieb der deutsche Karmaeliter Moench Johannes von Hildesheim 1364 "die Geschichte der heiligen drei Koenige".

    http://www.handschriftencensus.de/werke/744

    .....die Geschichte ueber die persischen/babylonischen Astronomen/Wissenschaftler hat durchaus mehr Quellen als nur das Matthaeus Evangelium. Richtig interessant wird es, wenn du dann etwas tiefer schaust und nicht nur die Katholische Seite der Erzaehlung betrachtest.

    Waehrend z.B. die uns gaengigen Namen Kaspar, Melchior und Balthasar aus einem griechischen Manuskript aus dem fruehen sechsten stammen, so findest du in altorientalischen Beschreibungen die Namen "Hor, Karsudan und Basanater", waehrend sie in alten armaenischen Texten als "Kagpha, Badadakharida und Badadilma" beschrieben werden. In der Geschichte der alten syrischen Kirche finden wir sie als "Larvandad, Gushnasaph und Hormisdas".

    All diese Beschreibungen beziehen sich nicht auf die Erzaehlung des Matthaeus sondern auf muendlichen Ueberlieferungen in diesen voellig verschiedenen Zweigen der christlichen Religionsgeschichte. Viele sind weitaus aelter als die griechischen Schriften des sechsten Jahrhunderts, aus denen unser westliches Wissen ueber die "Magi" kommt.

    Es ist wohl aeusserst unwahrscheinlich, das sich diese so stark aehnelnden Erzaehlungen in so vielen unterschiedlichen christlichen Kulturen entwickelt haetten, wenn es hierfuer keine reale Grundlage gaebe.

    Welche Erzaehlung hier der Realtitaet am Naechsten kommt, wird jedoch wohl noch etwas laenger ein Raetsel bleiben.....

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Es waren Sterndeuter, aber keine Könige. Man sollte seinen Glauben nicht auf zweifelhaften Reliquien aufbauen.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Sorry Blauclever, aber da muss ich dir widersprechen..ausnahmsweise.

    Ja, die drei Weisen gab es wirklich, allerdings waren es wohl eher drei Astrolome/Astrologen, die diesen Kometen sahen. Wissenschaftler haben schon vor Jahren Beweise sowohl für den Kometen, als auch für diese drei bekannten Männer gefunden. Allerdings fanden sie Jesus, als er schon etwa 5 oder 6 Jahre alt war, was man aus den Reiseberichten der Männer herrausgefunden hat. Demnach standen sie nicht wirklich im Stall kurz nach seiner Geburt. Aber ihre Spur verliert sich, als sie den Verfolger Jesu, der ja alle Erstgeborene umbringen lässt, versuchen, in die Irre zu führen.

    Die Gebeine sind nicht von ihnen, damals waren diese Männer so uninteressant, dass man keinen Wert auf ihr weiteres Leben oder ihren Bestattungsort legte. Aber die katholische Kirche hat viele solche Irrglauben für ihre Mitglieder parat, die Geburt Jesu in einem Stall, sein Aussehen, sein Aufwachsen...das füllt ganze Bücher.

    Interressant allemal aber oft genauso wahr wie ein Märchen der Gebrüder Grimm.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Schau dir mal diesen Link an.

    > http://www.die-region.info/behinderten/schrein.php

    Dort steht wie diese Leute daran gekommen sind. Ob es die drei heiligen Könige wirklich gab weiss ich nicht. Man könnte ja einfach mal die Gebeine untersuchen wenn man behauptet es wären die echten oder? Das möchte man aber nicht :-( Von daher finde ich sollen die ihren Mist selbst glauben an der Wahrheit ist man doch gar nicht interessiert.

  • vor 1 Jahrzehnt

    In Krippenszenen sieht man meist einen Stall, in dem das Jesuskind in einer Krippe liegt, sowie drei Männer in langen Gewändern mit ihren Kamelen. Diese prächtig gekleideten Männer werden gemeinhin die „drei Weisen aus dem Morgenland“ genannt. Was hat die Bibel über diese Männer zu sagen?

    Gemäß der Bibel kamen die so genannten Weisen aus „östlichen Gegenden“, wo sie auch von der Geburt Jesu erfahren hatten (Matthäus 2:1, 2, 9). Die Reise nach Judäa muss eine beträchtliche Zeit in Anspruch genommen haben. Als sie Jesus schließlich fanden, war er kein Säugling mehr, der in einem Stall lag. Vielmehr fanden die Männer Maria und „das kleine Kind“ in einem Haus wohnend vor (Matthäus 2:11).

    Die Bibel bezeichnet die Männer als Magier oder Astrologen und sie gibt nicht an, wie viele es waren. In dem Werk The Oxford Companion to the Bible wird erklärt: „Die Verbindung zu Magie und Astrologie ist an der Faszination erkennbar, die der Stern, der die Besucher nach Bethlehem führte, auf sie ausübte.“ Die Bibel verurteilt ganz klar jede Form von Magie sowie den babylonischen Brauch, die Sterne deuten zu wollen

    Lieben gruss von Nullo

  • vor 1 Jahrzehnt

    na aj es kommt auf deinen glauben an. christen glauben an gott und jesus, daber auch an die geburt jesu welche die drei könige ja beinhalten.

    es ist dir überlassen da jesus an sich auch nicht wissenschaftlich bewiesen ist...^^

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