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Warum werden bei Wahlen immer Bleistifte zum Ankreuzen verwendet?

Warum liegen bei Wahlen immer nur Bleistifte aus und z.B. keine Kugelschreiber?

Bleistifte kann man doch evtl. ausradieren.

Update:

@ Alwin: Was für eine Antwort .... ich war schon oft wählen und da waren IMMER Bleistifte. Nur mal so...

14 Antworten

Bewertung
  • Tifi
    Lv 7
    vor 9 Jahren
    Beste Antwort

    Husch - Husch in die Urne..

    Möchte mal den Wahlvorstand mit Radiergummi manipuliern sehen (lol) - alleine das Auszählen dauert meisten beinahe eine Stunde (Stell dir vor, 2 oder 3 Kreuze, je nach Wahl - 8 Leute zum Zählen und dann so ungefähr 2000 Stimmzettel) , das Zählen alleine ist sehr arbeitsintensiv.

    Es darf jede Partei Beobachter zur Stimmauszählung in die Wahllokale entsenden.

    Die Stimmzettel werdem archiviert und im Zweifelsfall geprüft ( Das kommt schon mal vor )

    - Denke mir, da sieht man dann mögliche Radierspuren, wenn die Wahl im Bezirk angefechtet wird und an die nächste Instanz geht..

    Wer keinen Kugelschreiber von zuhause mitbringt, der darf den Bleistift nutzen - oft sind diese an den Wahlkabinen mit einer Schnur befestigt , damit die Stifte nicht aus "Versehen" verschwinden...

    Da die Wahlen geheim sind, ist es unwesentlich, womit man seine Willensbekundung ( das Kreuz) macht.

    http://www.gesetze-im-internet.de/bwahlg/__34.html

    Quelle(n): Bin mittlerweile schon 3 Mal in einen Wahlvorstand als Beisitzer (Auf die Urne aufpassen, Zettel verteilen, Identität prüfen und Zählen) berufen worden.
  • vor 9 Jahren

    Hallo!

    Ein Bleistift produiert in der Regel nicht so viele Ausfälle wie ein Kugelschreiber, dem man nie ansieht, wie lange er noch schreibt (wenn überhaupt)

    Und wahrscheinlich reizen Kugler auch stärker zum Klauen als Bleistifte.

    Lg Bina

  • keks
    Lv 7
    vor 9 Jahren

    ...da hat sich wohl immer noch nicht viel geändert :-)

    http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=200...

    Ich vermute, dass die Ausfälle bei Bleistiften geringer sind. Es ist aber nicht verboten, mit einem eigenen Stift sein Kreuz zu machen... Hauptsache, der Wählerwille ist eindeutig zu erkennen... ob rot, blau oder mit Bleistift dürfte dabei unerheblich sein...

    .

  • vor 9 Jahren

    Das sind keine Bleistifte, sondern Kopierstifte:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kopierstift

    Ich hatte direkt mal im Wahllokal nachgefragt, und es wurde mir so beantwortet.

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  • savage
    Lv 7
    vor 9 Jahren

    stimmt. aber da habe ich mir nie was dabei gedacht. vielleicht echt, damit man die kreuzchen ausradieren kann. herrlicher gedanke. nun wissen wir, warum wer hier regiert...;-))

  • vor 9 Jahren

    In den Bestimmungen für die Ausführung der Wahlen war für das Ankreuzen

    der Wählerstimmen ursprünglich - (zu Beginn des Versuchs, in Deutschland

    "Demokratie" einzuführen) - "nicht radierfähiges Schreibutensil" vorgeschrie-

    ben - es fanden später aber tatsächlich vor einigen Jahren auch in Berlin

    "Bleistiftswahlen" statt, bei denen nur Bleistifte in den Wahlkabinen lagen, was

    zu erheblicher Kritik führte.

    In den Wahllokalen wird das "vorläufige Wahlergebnis" ausgezählt, das end-

    gültige jedoch in den Wahlämtern von den dort Tätigen festgestellt, "Bleistifts-

    wahlen" liefern deshalb Anlaß für Kritik, weil Fälschung des endgültigen Wahl-

    ergebnisses in gewissem Umfang also durchaus möglich wäre.

    http://truthhunter.blog.de/2009/06/07/europawahl-2...

    http://www.netmoms.de/fragen/detail/warum-macht-ma...

    Bei "Bleistiftwahlen" sollte man beim Landeswahlleiter protestieren.

    In der Beschlußempfehlung des Wahlprüfungsausschusses des Deutschen

    Bundestages - Drucksache 14 /1560, 14. Wahlperiode 09. 09. 99" heißt es,

    dass

    "Bleistifte nicht mehr als Schreibstifte im Sinne des § 50 Abs. 2 Bundeswahl-

    ordnung zugelassen werden sollen....."

    die Verwendung von Bleistiften scheint folglich sehr viel öfter vorgekommen zu

    sein als allgemein bekannt.

    Aber so oder anders - Wahlen ändern an den zu Kritik Anlaß gebenden Zu-

    ständen in der BRD doch nichts.

    Man sollte dem Rat des bekannten CDU-Politikers Heiner Geißler folgen, der

    als Schlichter nach "Stuttgart 21" Einführung von Schweizer Demokratie-

    Grundsätze empfahl, nachdem wegen des Versuchs einer Machtdemonstration

    durch brutalen Polizeieinsatz mit Wasserwerfern, Knüppeln und Tränengas im

    Stuttgarter Schloßpark am 30. 09. 2010 einhundertundvierzig Verletzte zu bekla-

    gen waren.

    Sonst endet das womöglich wieder mit einer Katastrophe wie 1945.

  • vor 9 Jahren

    Sie sind am neutralsten und am günstigsten ...

  • Anonym
    vor 9 Jahren

    Interessant... Ist das so? Ist mir noch nie aufgefallen. Werde aber, falls das wirklich so ist, das nächste mal für den Notfall, einen Kugelschreiber einpacken.

  • vor 9 Jahren

    Wäre mir neu...

    Habe bisher bei jeder Wahl eineneinen Kugelschreiber verwendet der da lag.

    Klar, ist fälschungssicherer als Bleistift.

    Wie kommst du auf Bleistifte?

    Was mir gerade einfällt: man könnte ja auch Werbekullis einer Partei dort deponieren ;)

  • Anonym
    vor 9 Jahren

    Weil der Schwund dann kleiner und preiswerter ist.

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