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Meine Tochter will keinen Kontakt mehr. Was tun?
Vor sechs Wochen hat mein ex-mann meine 14 jährige tochter nach einem Streit zu sich geholt- sie will jetzt lieber da wohnen. Ich war letztes jahr an brustkrebs erkrankt und die zeit war sicher nicht einfach für sie. seit ihrem auszug habe ich sie einmal im cafe getroffen ( war ihr wunsch- sich mit mir nur im cafe zu treffen), dann ein paar kurze und sehr unpersönliche mails- antworten auf meine fragen- und jetzt gar nichts mehr. mein ex- mann gibt mir die schuld. ich würde ihr nur vorwürfe machen in den mails- aber wenn sie nicht antwortet und ich ihr schreibe, du könntest wenigstens mal antworten, ist das nicht normal? ich leide nämlich sehr. ich will sie gar nicht unbedingt sehen, aber den kontakt so vollständig abbrechen? das tut so weh. was kann ich jetzt noch tun? schreibe fast jeden tag- hab mich auch für meine mails entschuldigt ( falls der ex doch recht hat) und sie gebeten, es mir wenigstens zu erklären. Nichts. keine antwort. Bin jetzt am ende mit meinem latein. habt ihr tipps wie ich mit dieser situation umgehen kann? denn ich leide ziemlich- der krebs kommt noch oben drauf.
8 Antworten
- vor 9 JahrenBeste Antwort
also ich würde sie jetzt einfach mal eine zeitlang in ruhe lassen. Sie braucht vielleicht zeit zum nachdenken. sie ist 14 jahre alt, und bestimmt in der pupertät. du bist die mutter, sie wird den kontakt bestimmt wieder zu dir suchen. hab geduld. für deine gesundheit wünsche ich dir nur das allerbeste.
- MeckertanteLv 4vor 9 Jahren
Tipps kann ich Dir nicht geben, aber ich kann Dir schildern, wie ich wahrscheinlich in der Situation reagieren würde: Vorläufig keine täglichen Mails, lieber in größeren Abständen, und dann freundlich, sachlich und ohne Vorwürfe. Eine Vierzehnjährige braucht manchmal einige Zeit, um die Schwierigkeiten der letzten Monate zu verarbeiten. - Ein schlechtes Gewissen solltest Du Dir nicht einreden. Deinen Kummer kann ich nachfühlen, hoffentlich gibt es Menschen, die Dir tröstend zur Seite stehen.
- Anonymvor 9 Jahren
Hallo,
also was ich als erstes dir sagen möchte ist, dass du nicht traurig sein sollst. Deine Situation ist sicherlich nicht sehr einfach. Meine Mutter hatte früher auch Brustkrebs gehabt und es war für meine Familie auch sehr schwer. Da meine Mutter richtige Wutausbrüche hat, da wird jedes Wort von uns durchleuchtet und einen anderen Sinn beigemessen.
Mein Tipp was ich dir geben kann ist, dass du dein Leben geniesen sollst. Sei entspannt und versuche auch Verständnis für deine Mitmenschen zu haben. Sie sollten andererseits auch versuchen dich zuverstehen. Schließlich seit ihr eine Familie und die Familie muss zusammenhalten. Gemeinsam werdet ihr es schon schaffen.
Gib deiner Tochter ein bisschen Zeit - zeige aber, dass du dich auch verändern willst und es auch schon damit beginnst. Versucht wirklich mit einander zureden und NICHT zustreiten. Das Leben ist zu kurz, um mit sinnlosen Streit leben zu müssen.
Sorry, wenn ich dir nicht soviel helfen konnte. Aber jede Familie hat eben andere Themen/Probleme, da weiß ich auch nicht, welche es in deiner Familie sind.
Also alles Gute und beste Gesundheit.
LG
Sue
Quelle(n): Eigene Erfahrung - hilfsbereitLv 7vor 9 Jahren
"Mit Menschen die nach anderen Zielen streben, ist nicht in Frieden zu leben."
„Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer.“
Weisheit Konfuzius
Wir können das Leben unserer Kinder nicht leben.
Loslassen, lasse sie eigene Lernvorgänge machen.
Wer seine Kinder fordert - fördert.
Wer ist durch Verweichlichung je was geworden?
Das Leben ist weder ein Schlaraffenland, noch ein Wunschkonzert.
Leben ist ein lebenslanger Lernprozess, bis zum letzten Atemzug.
Es gibt kein konfliktfreies Leben.
Es gibt kein Leben, ohne Schmerzen.
Wer nie geweint hat, kann das Lachen nie fühlen.
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- kurt jLv 7vor 9 Jahren
so ist das leben erst das kind mittels krankheit was mir leid tut , festhalten und sich wundern wenn das kind sich dann anders entscheidet wozu sie auch das recht hat ab 12 oder 13 jahren, ich habe das gleiche erlebt und musste mich damit abfinden
- KometLv 7vor 9 Jahren
Du leidest. Deine Tochter aber auch.
Ich glaube, sie ist im Moment einfach überfordert. Sie hat dich in einer schwachen Situation erlebt, wie es kein Kind erwartet. Sie musste viel zu schnell den Sprung vom rebellischen Teenager zu einem Teenager machen, der Angst davor hat, dass seine Mutter stirbt. Das ist ein Thema, mit dem sich "Kinder" normalerweise erst viel später beschäftigen müssen. Sie ist zwangsläufig mit einem Erwachsenenthema konfrontiert worden und wird vermutlich auch etwas mehr Verantwortung getragen haben im letzten Jahr, als sie es getan hätte, wenn du nicht erkrankt wärst.
Und nun ist sie an dem Punkt, an dem sie wieder Teenager sein möchte, ohne Sorge um die Mama. Und es ist eine sehr menschliche Reaktion, sich dann erst einmal von dem "Problem" abzuwenden und so zu tun, als würde es nicht existieren. "Was ich nicht sehe, passiert auch nicht."
Das hat sie in die Flucht getrieben. Und nun bombardierst du sie täglich mit Emails, die ihr nicht erlauben, zu vergessen, wovor sie eine solche unbeschreibliche Angst hat (über die sie aber nie reden würde, weil man das als Teenager einfach nicht tut).
Schreib ihr eine letzte Mail. Am Besten schreibst du das gleich in den Betreff, damit sie sie überhaupt öffnet:
"Meine letzte Mail"
Erkläre ihr, dass du ihren Entschluss verstehen kannst, auch wenn du dir wünschen würdest, weiter mit ihr zusammen zu wohnen. Sag ihr, wie lieb du sie hast, dass du sie als Mensch aber respektierst und einverstanden damit bist, dass sie erst einmal bei ihrem Vater lebt. Dass du nicht mehr schreiben wirst, es sei denn es passiert etwas wichtiges. Dass du aber IMMER für sie da sein wirst, wenn sie sich meldet. Und dass du dich freuen würdest, wenn ihr euch alle 2 Wochen (oder 1 Mal im Monat oder so ähnlich, lass ihr die Entscheidung frei) mal in einem Cafe trefft und euch über euer Leben austauscht.
Und dann warte ab. Sie wird eine ganze Weile brauchen, um zu antworten. Sie wird austesten, ob du wirklich nicht weiter "nervst". Sie wird deine Nerven bis aufs Äußerste strapazieren. Aber sie wird sich bei dir melden.
In 2 Wochen, wenn bis dahin keine Meldung gekommen ist, schreib ihr eine sms. "Lust auf Kaffee im xy? Habe morgen den ganzen Tag Zeit."
Das wäre eine goldene Brücke für sie, um wieder einen Schritt auf dich zu zu tun.
Sie muss von dir das Gefühl bekommen, ernst genommen zu werden. Und sie muss das Gefühl bekommen, nicht für dich verantwortlich zu sein. Ja, du leidest. Aber es liegt nicht in der Verantwortung deiner Tochter, das zu ändern! Eltern kümmern sich um ihre Kinder, nicht umgekehrt.
Ich wünsche dir alles Gute!
- whyskyhighLv 7vor 9 Jahren
du benutzt deine tochter als machtspiel gegen deinen mann
deswegen ist sie zu recht sauer
akzeptiere sie dohc als tochter dann kommt sie auch zu dir in die wohnun g
kinder moegen es nicht immer als machtmittel benutzt zu werden
- Anonymvor 9 Jahren
gott... hat die welt probleme