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helga p fragte in Freunde & FamilieFamilie · vor 9 Jahren

Meine Tochter ist zum Vater gezogen, wie werde ich damit fertig?

Habe die Frage vor ein paar Tagen schon mal gestellt, möchte sie nun ergänzen. Seit 2006 bin ich alleinerziehend und meine Tochter hat ihren Vater regelmäßig gesehen, weit über die normale Umgangsregel hinaus. Sie war jedes zweite We bei ihm und zwei Tage in der Woche. Er hat sie immer dahingehend unterstützt, dass sie ganz bei ihm leben soll. So hat sie ihn bei jedem Streit, den wir hatten und es waren jetzt in der Pubertät nicht wenige, immer angerufen und er hat sie hier abgeholt. Es war dann immer mein Part auf sie zuzugehen und sie wieder "zurückzuholen". Sie gibt auch zu, diesen Satz: Ich gehe dann zu Papa als Druckmittel eingesetzt zu haben. Das letzte Jahr war sehr schwer. Ich bin an Brustkrebs erkrankt und habe oft geweint und Angst gehabt. Die Chemo hat mich sehr geschwächt. Meine Tochter hat mich für mein Verhalten verachtet- weil ich mit der Krankheit nicht so gut umgehen konnte. Überall erzählt sie, was ich für eine schlimme Mutter bin und nur rumschreie. Sie tut so, als ob ihr alles egal ist was ich sage. Im Moment will sie mich nicht sehen, nur in einem Cafe und der Vater wartet dann draußen. Tut mir leid... aber diese Situation will ich so nicht. Ja, ich weiß... ich muss sie gehen lassen und als Mutter wohl immer zurückstecken. Von sich aus meldet sie sich nicht mehr- antwortet nur kurz mit einem Satz auf meine emails. Als ich sie von der Schule abholen wollte, hat der Vater mir das untersagt. Ich bin tief verletzt, sollte es wohl nicht sein, bin es aber und habe zusätzlich noch Angst vor der Krankheit. Zudem muss ich mir von ihrem Vater immer anhören, was ich alles falsch gemacht habe und das sie darum jetzt bei ihm leben will. Wie werde ich mit diesen Schuldgefühlen fertig, wie mit dieser ganzen Situation? Und warum ist ihr das alles so egal? Das tut am meisten weh.

6 Antworten

Bewertung
  • Betty
    Lv 7
    vor 9 Jahren
    Beste Antwort

    Erst mal möchte ich dich in den Arm nehmen, Helga.....es tut mir leid, dass du während deiner kraft- und mutraubenden Krankheit, niemanden hast, an den du dich anlehnen kannst und wo du die Kraft herbekommst, diese Krankheit durchzustehen.

    Deine Tochter allerdings scheint voll in der Pubertät zu stecken und kann dir diese Kraft nicht geben, jedoch hätte der Vater ihr das beibringen können. Er hätte ihr z.B. klar machen müssen, dass es dir gerade sehr schlecht geht und du dadurch nicht immer so reagierst, wie es angebracht wäre.

    Es hört sich nun ganz schlimm an, aber so wie ich das lese, ist da im Moment absolut keine "Antenne". Ich denke, wenn ich in so einer Situation wäre, würde ich meinem Ex und auch der Tochter einen Brief schreiben, ich würde schreiben wie ich mich fühle, allein gelassen und irgendwie hilflos. Jedoch würde ich mir Vorwürfe sparen, die bringen niemanden mehr weiter. Ich würde mich nicht mehr melden und von mir aus den Kontakt "abbrechen", aber jederzeit da sein und die Tür öffnen. Aber von mir käme nichts mehr. Es gibt ein wahres Sprichwort "Willst du gelten, mach dich selten!"

    Und glaube mir, ihr Vater wird auuh bald wissen, was er alles falsch macht. Kindererziehung ist so eine Sache, sie sollte aus dem Bauch heraus passieren und mit ganz viel Liebe, niemals mit Vorwürfen. Aber in der Pubertät ist alles anders *lach

    Streiche also für die Zuknunft alle Vorwürfe, das entzweit nur.

    Und nun zu dir, Helga....ziehe dich zurück, denke an dich, tue dir etwas Gutes. Unternehme etwas mit Freundinnen. Gehe in einen Sportverein ggf. zur Krebsnachsorge-Gruppe. Tue was für DICH. Das Leben ist schön !!! Geniesse es.

    Gestalte DEINEN Tag, wie es für dich schön ist, es liegt ganz an dir, was du daraus machst.

    Komm, lächel dem Tag entgegen und geniesse ihn. Mach die Musik laut, nehme ein Bad und und und....es geht, auf gehts...na komm.

    LG

    Betty

  • Anonym
    vor 9 Jahren

    Laß Deine Tochter beim Vater wohnen. Nach ein paar Wochen such das Gespräch mit beiden. Vielleicht hat sich dann etwas geändert.

  • vor 9 Jahren

    Was der Vater macht finde ich nicht richtig und Kinder sind beeinflussbar-..... leider. Am besten ist, du lässt sie bei ihrem Vater obwohl es dir weh tut aber du musst dich auf deine Gesundheit konzentrieren. das wird sehr schwer ich weiss, aber duhast sicher Freunde die dich unterstützen und bei dir sind.

    Es wird Momente geben wo sich sich bei dir meldet, Anfangs nicht so oft aber Kinder werden ruhiger und Verständnisvoller.

    Momentan wird sie ihre Ruhe haben wollen noch dazu mit dem Einfluss des Vaters, aber unterlass den Kontakt auch wenns schwer sein wird. SIE wird sich von selber melden.

    Mach Gesprächsterapien damit es dir etwas wenn auch nicht viel leichter fällt.

    Du wirst sehen, es wird besser. Nichts ist füfr ein Kind, Teenager ärgerlicher wenn es seine Ruhe will aber diese nicht bekommt. Das führt zum gegenteil.

    Ich persönlich würde gerne im Schriftverkehr mit dir bleiben damit oder wenn du jemanden brauchst um zu reden, aber das ist das beste was du derweil machen kannst. Du bist zur Zeit WICHTIG!!! Mfg und ales Gute ;-)

  • vor 9 Jahren

    Hallo. Ich kann deinen Kummer sehr gut nachvollziehen. Erst diese blöde Krankheit, die dir sicherlich den Boden unter den Füßen weggezogen hat und nun noch dieses. Manchmal kommt es knüppeldick im Leben. Ich kann mir vorstellen, dass da nun eine Menge auf dich einströmt. Zu dem psychischen kommen jetzt sicherlich noch finanzielle Probleme- der Unterhalt fällt weg, du musst zahlen. Eine Zeit der Unsicherheit und der Existenzangst für dich. Und das, wo du dich eigentlich jetzt um dich und deine Gesundheit kümmern solltest. ich hoffe, der Krebs ist früh genug entdeckt bei dir und du hast eine gute Prognose und beste Heilungschancen. ich würde mich an deiner Stelle auch nicht in einem Cafe mit deiner Tochter treffen und dir so vom Vater noch diktieren lassen, wie es zu laufen hat. Auf so eine Idee kommt doch ein Kind nicht von alleine. Lass dich auch von der Antwort meines Vorgängers nicht verärgern. Ich glaube, du nutzt diese Krankheit nicht aus- und selbst wenn, du hättest alle Rechte. Man kann auch mal etwas von den Kindern einfordern. Du hast ja auch immer gegeben und investiert, denn ich glaube nicht, dass du eine schlechte Mutter bist. Dass man nicht immer alles richtig macht in der Erziehung ist wohl klar- auch nicht immer im Umgang mit anderen. Hey, wir sind doch alle Menschen oder nicht. Auch wenn du es vielleicht nicht hören willst, von deiner Tochter glaube ich, dass sie ziemlich abgebrüht und cool ist. Es gehört schon einiges dazu, die Mutter in so einer Situation zu verlassen. Sie muss wohl noch vieles lernen im Leben und selbst mal in Krisensituationen geraten. Wenn es nicht so schlimm für dich wäre und nicht dein eigenes Kind wäre, würde ich sagen, auf so einen Menschen kannst du verzichten, denn sie zieht dich zusätzlich zu deinem gerade Erlebten noch runter. Mitgefühl und Mitdenken scheinen ihr völlig abzugehen und das ist auch das, was dich verletzt. Pubertät hin oder her. Auch von dem Vater halte ich so einiges, aber nichts gutes. Warum hat er sich immer eingemischt und sie abgeholt? Kann er nicht bis drei zählen? Mein Rat: zieh dich zurück, denn es wird dir nur weh tun, sie zu sehen. Schreib ihr wirklich ab und an mal eine email, damit sie irgendwann vielleicht mal sieht, dass sie dir wichtig ist und du Interesse an ihrem Leben hast. Denke jetzt an dich und lass dich von den beiden nicht zusätzlich noch runter ziehen. Ich wünsche dir wirklich, dass es irgendwann bergauf für dich geht. Und frage ruhig wieder, wenn es dir schlecht geht, aber lass dich auch nicht durch negative Äußerungen hier fertig machen. Denn sie wissen nicht was sie tun. Du brauchst Unterstützung und Trost und keine Vorwürfe, denn die machst du dir ja leider selber schon genug.

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  • vor 9 Jahren

    das ist schlimm

    deine tochter ist deine mutter und schikaniert und du kriegst deswegen krebs

    lass dir vom vater vom kind helfen

    gesundheit geht vor

    mache fuer den vater vom kind und fuer die tochter nicth mehr dasopfer

    wenn du das weiter tust werden sie noch fieser werden

    nimm einfach hilfe an von deiner familie

    Quelle(n): ps es ist nicht gut dem kind beizubringen die eltern auszuspielen weil das macht immer der frau stress der mann walzt dann einfach nieder mach mal absprachen
  • kurt j
    Lv 7
    vor 9 Jahren

    wenn ich richtig lese ist deine tochter dank der puberität ca, 12-16 jahre jung und meines wissens kann ein jedes kind ab 13 jahre selbst entscheiden wo es leben möchte, und deine krankheit solltest du nicht vorschieben um das kind? wieder einzufangen,

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