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Arbeitsspeicher + Speichercontroller CPU?

Hallo,

ich würde gerne meinen PC aufrüsten, und wollte daher einige Teile kaufen.

Jedoch ist mir beim Arbeitsspeicher eine Sache nicht ganz klar:

Prozessor:

http://www.ditech.at/artikel/ICI796B/Prozessor_INT...

Triple-Channel Speichercontroller, DDR3-1066

Soweit ich weiß bedeutet das doch der Arbeitsspeicher darf maximal 1066 MHZ haben.

Allerdings finde ich nirgendwo im Internet einen Arbeitsspeicher mit Tripple Channel und 1066 MHZ.

Die niedrigsten fangen mit 1333 MHZ an, und die meisten haben 1600 MHZ.

Was also verstehe ich falsch daran?

Ist der Speichercontroller vom Prozessor vollkommen unwichtig im Bezug auf den Arbeitsspeicher? Aber wozu dienen die Angaben dann. Ich hoffe jemand ist noch wach und kann mir meine Frage beantworten. :)

4 Antworten

Bewertung
  • vor 10 Jahren
    Beste Antwort

    Guten Morgen Ich-denke-also-bin-ich,

    der Vorschlag mit dem Manual ist sehr gut.

    Noch einige weitere Tipps:

    1.

    "Trple Channel" bedeutet so viel wie "Drei Kanäle". Das deutet darauf hin, dass pro Speichertakt drei Speichereinheiten des Hauptspeichers (RAM) bedient werden können.

    2.

    Früher war das relativ einfach, denn die CPUs, die Hauptprozessoren, besaßen nur eine Recheneinheit = einen (Rechen-)Kern, so dass die Taktung der CPU, die i.d.R. fest vorgegeben war, mit der Taktung der RAMs über die Angabe eines Faktors (Multiple Factor) erfolgte. Dieser Faktor stimmte die Frequenzen des RAMs (externer Takt) mit jener der CPU (interner Takt) ab, so dass das System synchron arbeitete.

    Einige weitere Einzelheiten wie Speicherlatenzzeiten der RAMs konnten zumeist ebenfalls vorgegeben werden.

    Auf sehr alten Motherboards (=Hauptplatinen, auf der alle Komponenten verbaut und zusammengesteckt sind), mussten diese Einstellungen über zahlreiche Jumper-Kombinationen vorgenommen werden.

    Allerdings wurde diese etwas mühselige Art der Einstellung später über das BIOS (Basic Input Output System) vorgenommen. spätestens, als die BIOS-Programme, die die Vorgänge auf der Hauptplatine kontrollierten, die Frequenzen automatisch erkannten, wurde diese Arbeit einfacher.

    3.

    Die intel i7-Prozessoren sind momentan die wahrscheinlich schnellsten CPUs.

    Die restlichen Möglichkeiten werden durch das Motherboard vorgegeben, d.h., dadurch, welche Chipsätze hierauf verbaut sind. Allerdings sind diese zwangsläufig auf die CPU abgestimmt, da in die Sockel eh nur jeweils eine bestimmte CPU-Art eingesetzt werden kann.

    4.

    Moderne CPUs besitzen mehrere Rechenkerne, die unabhängig voneinander unterschiedlich getaktet sein können, was der Energieeffizienz zugute kommt. Deswegen ist die entsprechende Steuerung sehr komplex, worüber sich die Ingenieure Gedanken machen. Das bedeutet, dass der Anwender lediglich relativ wenige Einstellungen vornehemen muss, die im Handbuch erläutert werden.

    5.

    Die entsprechenden Einstellungen nimmst Du im BIOS oder, wenn Dein Board sehr neu ist, im UEFI vor. Sowohl die möglichen RAM-Größen und Kombinierungsmöglichkeiten sind im Handbuch des Motherboards erläutert.

    6.

    Wahrscheinlich kannst Du die schnellsten RAMs, die Du erhalten kannst, einsetzen und die Einstellungen auf "Auto" oder ähnliches setzen.

    Wichtig ist v.a., wieviel RAM insgesamt kannst Du einsetzen, wie groß darf der Speicher pro Speicherbank bzw. Slot bei welcher Kombination sein sowie auch Folgendes:

    möchtest Du den vorhandenen Speicher weiternutzen, prüfe, ob diese ECC-fähig sind und in diesem Modus betrieben werden (ECC=Error Correction Code. ECC-RAMs verarbeiten pro Byte ein Korrekturbyte, was hardwareseitig geregelt ist (auf dem Riegel) und geringere Speicherlatenzen bei hoher Datentransfersicherheit zulassen. Eine feine Sache, allerdings sind ECC-RAMs aber auch mindestens doppelt so teuer wie Non-ECC-RAMs und werden zumeist eher in Servern benutzt.

    Da der i7 aber durchaus auch für den Server-Betrieb konzipiert wurde, kann dies durchaus der Fall sein. Mischung von ECC und Non-ECC-Modulen bzw. die Mischung der entspr. betriebsmodi ist nicht möglich.

    7.

    Wie gesagt, schau ins Handbuch und/oder der Herstellerseite des Motherboard-Erzeugers nach.

    Viel Erfolg.

  • vor 10 Jahren

    1333er oder 1600er Speicher wird auf deinem Mainboard zwar laufen, aber eben nur mit 1066MHz, also mit angezogener Handbremse. Du gibst nur unnötig mehr Geld aus, wenn du schnelleren Speicher kaufst, weil du damit keinen Leistungszuwachs erreichst.

    Triple Channel bedeute einfach nur, dass der Speichercontroller drei Kanäle besitzt.

    Für maximale Leistung solltest du daher alle drei Kanäle benutzen, wofür du dann natürlich auch drei identische Speichermodule benötigst.

    Es gibt keinen Unterschied zwischen Single-, Dual- oder Triple-Channel Speicher!

    Es gibt aber Speicherkits mit 2 (Dual) bzw. 3 (Triple) Speichermoulen in einem Set.

    Der Vorteil dabei ist, das du so garantiert identische Speichermodule erhälst.

  • vor 10 Jahren

    Hallo,

    Du hast bereits ein Board mit Sockel 1366? Oder Du willst dahin wechseln?

    Sockel 1366 wird in wenigen Wochen der Geschichte angehören, intel plant neue Board für noch schnellere CPUs.

    Zum Prozessor: da erfährst Du alles auf den Seiten von intel:

    http://ark.intel.com/products/37151

    Seit intel die core i vertreibt, ist der Speicherkontroller nicht mehr am Board sondern in der CPU. Und die CPU hat eine Speicheranbindung bist 1066 MHz.

    Du kannst jedoch jeden beliebigen schnelleren Speicher setzen, die CPU nutzt diesen jedoch nur mit 1066 MHz.

    Ich habe die aber noch einen Speicher mit 1066 MHz heraus gesucht:

    https://www.amazon.de/dp/B00143TEZE/ref=as_li_ss_t...

    Der kostet genau soviel wie der Speicher mit 1333 MHz.

    Grüße sendet,

    Roland

  • ?
    Lv 7
    vor 10 Jahren

    Schau in die Beschreibung deines Motherboards, welchen Speichertyp es akzeptiert - aus dem Prozessor allein kann man das nicht ablesen.

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