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Soll man Kinder mit zur Beerdigung nehmen?

Beerdigungen empfinde ich als langweilig. Deshalb bin ich der Meinung, man man Kinder besser zu Hause lässt, wo sie spielen können.

Aber es würde mich mal andere Meinungen zu diesem Thema interessieren.

21 Antworten

Bewertung
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    so ab 12-14( je nach reife) würde ich sie mitnehmen

    1. man beschäftigt sich schon im jungen alter mit dem sinn des lebens

    2. macht reifer und ist ein erster schritt zum erwachsen werden

    3. man wir neugierig( Neugier macht intelligent)

    4. ist ein "erlebinss"

  • vor 1 Jahrzehnt

    Ich habe als kleines Kind meine Eltern verloren. Ich war damals drei Jahre alt. Meine Verwandten haben es gut gemeint und mich nicht mitgenommen zur Beerdigung. Ich wurde größer...,hatte schlimme Alpträume,die immer mit dem Tod zu tun hatten. Die kindliche Katastrofe,den Verlust meiner Eltern waren da schon tief in mir vergraben.Meine Pflegeeltern erklärten mir,dass ich zu klein war,für eine Beerdigung. Sie sagten,dass ich noch ein wenig zu jung sei,um nach solchen Dingen zu fragen...,also ließ ich es sein. Ich wurde schließlich erwachsen.als ich zu meiner ersten Beerdigung ging. Auf dem Friedhof übermannte mich das Trauma der Beerdigung meiner Eltern. Ich hatte plötzlich wieder das Gefühl,das kleine Mädchen zu sein,dass die Eltern verlor... Es war eine schreckliche Zeit. Und ich denke,ich wäre als Kind besser klar gekommen ,wenn man mir spielerisch,oder mit einer schönen Erinnerung an meine Eltern geholfen hätte. Ich mache meinen Pflegeeltern keinen Vorwurf...,damals war das eben so.

    Aber inzwischen bin ich der Meinung,dass man Kinder sehr wohl,allerding behutsam und gut gut vorbereitet mit zu einer Beerdigung mitnehmen sollte. Man kann dem Kind so auch die Möglichkeit geben sich mit dem Thema tot und sterben auseinanderzusetzen. Das Kind kann Fragen stellen,die man dann auch so gut man kann beantworten kann. Es ist nicht gut,wenn man erst als Erwachsene/r mit dem Tod in Berührung kommt. Und selbst wenn das Kind auf dem Friedhof quengelt...,man kann sich ja dann auch wenig abseits mit dem Kind beschäftigen,so gut,das halt geht und die Situation es zuläßt.

  • Lasse´s Antwort gefällt mir am besten.

    Also, ich würde es ganz davon abhängig machen wie alt das Kind ist, wie sehr es den Vorgang schon versteht und ob es selber wünscht dort hinzugehen und ob es dazu schon Fragen stellt. Ein Kind zu einer Beerdigung zu nötigen nur damit man dort anstandsweise gesehen wird (sowas kommt leider vor) halte ich für nicht besonders sinnvoll. Frägt das Kind jedoch um was es geht und ist es daran interessiert wie man Abschied nimmt, dann halte ich es grundsätzlich für einen Teil des Lebens wie jeden anderen auch.

    Stellt das Kind während der Beerdigung viele Fragen kann man ja etwas abseits gehen und dem Kind leise erklären was vor sich geht. Wenn es sich wider Erwarten irgendwie fürchtet würde ich allerdings mit dem Kind die Beerdigung verlassen oder mit ihm an die Seite gehen oder über den Friedhof spazieren.

    Aus eigener Erfahrung würde ich sagen daß Kinder den Tod oft noch viel natürlicher betrachten können als wir Erwachsene. Kinder sind wie ein Schwamm, die alles interessiert aufsaugen, das ist ja auch wichtig und gut so.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Also ich hätte Kinder nur dann mit zur Beerdigung genommen, wenn man ihnen vorher den Ablauf erklärt hat und ihnen gesagt hat, dass sie ruhig gefühle zeigen dürfen.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Ja sollte man, damit sie vor der Frage warum wir sterben desensibilisiert werden. Damals war es üblich das die ganze Familie am Totenbett des baldigen verstorbenen standen.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Wieso nicht?

    Der Tod gehört zum Leben.

    Nur gut wenn Du Deinen Kindern erklären kannst,

    der Tod ist nicht die Endstation.

    Wird der Mensch geboren, um zu sterben?

    Zwischen dieser Pilgerreise auf Erden, hat er soziale Kompetenz zu erlernen.

    Nur im Erlernen von Interessenausgleich, kann Vertrauen und Frieden erwachsen.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Ja,warum eigentlich nicht? Kinder können,wenn man ihnen behutsam das Leben und das Sterben nahebringt,ganz gut damit umgehen. Manchmal besser, als manch ein Erwachsener.

    Nur weil ein Kind quengeln könnte,es zuhause lassen?

  • Jessi
    Lv 5
    vor 1 Jahrzehnt

    Ich würde Kinder erst ab einem Alter von ca. 8 Jahren mitnehmen, kommt auch auf das Kind an und in welcher Beziehung es zum Verstorbenen stand. Ist es ein entfernter Verwandter, zudem das Kind nicht viel Verbindung hatte, würde ich es ihm auf alle Fälle ersparen. Ist es ein naher Verwandter, kann es wichtig sein, dass es die Beerdigung erlebt, aber nur wenn es auch schon begreifen und verarbeiten kann, was dort passiert. Ausserdem würde ich das Kind fragen, ob es mitkommen möchte, nachdem ich genau erklärt habe, was dort vor sich gehen wird.

    Ich glaube, es geht hier weniger darum, ob so ein Anlass langweilig oder aufregend ist und ob das Kind besser zum spielen geht, weil das unterhaltsamer wäre....!!?? Wenn dem so ist, dann geht beide ins Kino!

  • ChrisP
    Lv 6
    vor 1 Jahrzehnt

    Da du nach Meinungen fragst, werde ich dir diese kund tun, obwohl Jessi diese schon vollständig getroffen hat (bei Fachfragen wäre es natürlich unnötig, zwei Mal das gleiche zu schreiben).

    Ab einem bestimmten Alter (hängt von der Entwicklung des Kindes ab, ob es bereits begreift, was Tod bedeutet) und bei einer entsprechenden Bindung zu dem Toten ist das Kind mitzunehmen.

    Es wäre heuchlerisch, dem Kind eine schöne, perfekte Welt, ohne Not, Leid, Elend, Krankheit & Tod vorzugaukeln. Wenn du der Meinung bist, dein Kind ist reif genug, um den Sachverhalt zu verstehen, dann sollte man es mitnehmen.

    Erst später, wenn es den Sachverhalt wirklich richtig verstanden hat und mit Trauer umzugehen weiß, sollte man es selbst entscheiden lassen.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Überlass die Etnscheidung den Kindern.

    Mein bester Freund starb als ich 6 Jahre alt war.

    Ich ging nicht zu seiner Beerdigung, es war meine Entscheidung,

    ich fühle micht einfach nicht wohl dorthin zu gehen.

    Mit 14 starb ein anderer Schulfreund aus meiner Klasse.

    Da ging ich dann hin zur Beerdingung.

  • vor 1 Jahrzehnt

    So unterschiedlich sind also die Meinungen ?!

    Als meine geliebte Omi gestorben ist, da war ich 11 Jahre alt, damals? wurden bei den Beerdigungen die Menschen noch offen im Sarg gezeigt, - das wußte ich- , weil mich meine Eltern vorher schon öfter zu Beerdigungen mit genommen hatten, - ich habe mich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, mit zu meiner Oma`s Beerdigung zu kommen, habe geheult und gezetert. Bis heute bin ich froh darum meine Oma so in Erinnerung zu haben wie ich sie auch kannte.

    Kinder sollte man meiner Meinung nach von Beerdigungen fern halten, so lange es geht !

    Langweilig wird keine Beerdigung für Betroffene sein,

    ansonsten würde ich auch als Erwachsene dort nicht hingehen - ist doch sonst allles nur Heuchelei !?

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