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Wird man für das geliebt, was man IST oder eher für das, was man vorzeigen kann?

Der "Grundstock" wird ja in der Kindheit gelegt...

24 Antworten

Bewertung
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Das ist eine Frage, die man pauschal nicht beantworten kann, aber ich bin mir sicher, das du dir dessen durchaus bewußt bist.

    Also entsteht die Frage, warum man sich überhaupt diese Frage stellt. Aus Zweifel an denen, die man als seine Freunde bezeichnet? Aus Unsicherheit, ob meine Fähigkeiten auch von anderen als herausragend betrachtet werden? Was bin ich überhaupt? Und gibt es eine klare Trennung zwischen dem was ich bin und dem was ich habe?

    Mein ganz persönlicher Erfahrungswert ist, dass man ganz wenigen Menschen im Leben begegnet, die mich wirklich aus reiner Seele, aus reinem Herzen und reinen Beweggründen lieben. Wenn man Glück hat gehören die Eltern und Geschwister, der Partner und die Kinder, und einige handverlesene Freunde dazu. Aber das ist bei vielen auch nur Makulatur. Eltern zerstören durch die Wiederholung von Fehlern der Großeltern, das Leben der Kinder. Durch ein viel verbreitetes unnatürliches Verhältnis zwischen Eltern und Kindern, werden viele Kinder schon von klein auf, in die Lage gebracht, sich irgendwelche materiellen oder vorzeigbaren Dinge anzueignen, die nichts mit ihrer Persönlichkeit zu tun haben und nur dazu dienen, anderen zu gefallen.

    Dadurch haben es solche Menschen als Erwachsene dann schwer, zwischen wahrer Liebe und einer Gefallsucht zu unterscheiden.

    Ich beobachte altgewordene Menschen, die mit 70 Jahren noch den Drang verspüren, gewissen "höher gestellten" Menschen in den Hintern zu kriechen, indem sie sich und ihre Verdienste immer wieder in den Vordergrund stellen müssen. Ist doch traurig. Ich finde es ist ein zentraler Sinnfaktor des Lebens, solche Menschen zu finden, die mich wirklich so sein lassen, wie ich bin. Von allen anderen kann man sich besser trennen, oder das Verhätnis an der Oberfläche platzieren, wenn eine Trennung aufgrund von familiärer Verbundenheit nicht möglich oder wünschenswert ist.

    Aber um auf die anfängliche Frage zurückzukommen: Ich bin, wie ich bin und das was ich habe, unterstreicht meine Persönlichkeit. Daher muß die Person, die sich aus freien Stücken dazu entschließt mich zu lieben, das ganze Produkt incl. Haben und Sein nehmen.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Bildet im Idealfall eine Symbiose.

    Ob sich das dann auf die Materie oder auf die Person bezieht liegt in Deiner Hand.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Eltern lieben ihre Kinder für das, was sie sind. Und umgekehrt.

    Ein Mann liebt eine Frau für das, was sie ist.

    Eine Frau liebt einen Mann für das, was er vorzeigen kann.

  • reGnau
    Lv 7
    vor 1 Jahrzehnt

    Ich denke, in meiner Kindheit war es wohl eher so, dass man dafür geliebt wurde, wenn man wirklich gute Noten nach Hause brachte.

    Die Belohnung dafür war manchmal ein bisschen Geld, aber wirkliche Liebe, sowas wie, jemanden in den Arm zu nehmen und zu sagen: Hey, ich mag dich, weil Du so bist wie Du bist hab ich eigentlich wenig bis gar nicht erlebt.

    Erst vor ein paar Jahren bekam ich von meinem Mann letztendlich zu unserem Hochzeitstag einmal einen Strauss Blumen mit einer Karte auf der stand: Danke für die letzten 10 abwechslungsreichen Jahre oder sowas und das es mit mir nicht langweilig gewesen sei...

    Hm...ist schon seltsam, wenn Du so unvermittelt sowas zu lesen bekommst, denn irgendwie hatten wir zu dem Zeitpunkt echt ne kleine Krise und irgendwie hat mich dass dann doch wieder ermuntert weiter zu machen.

    Ist schei.sse, wenn man immer bloss für das geliebt wird, was man vorzeigen kann, auch wenn einen das dann beflügelt, immer wieder weiter zu machen und darum zu kämpfen sich in allem zu verbessern.

    Ist vielleicht auch der Grund, warum ich eigentlich in meinem ganzen Leben immer versucht habe, dazu zu lernen, obwohl es manchmal wohl eher zum verzagen ist....

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Meistens eher für das, was die Leute in einem sehen wollen. Egal ob´s nun stimmt oder nicht. Gehr aber an Liebe ein "bisschen" vorbei und wird trotzdem hartnäckig verwechselt ...

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Man wird hierzulande meist eher für das was man tut geliebt. Wer nichts tut wird eher weniger geliebt. Eltern nutzen das als Mittel um Kinder gefügig zu machen. Kinder lernen schnell sich die Liebe zu erkaufen. Kein Kind wird gelobt (eine Form um Liebe zu zeigen), wenn es faul rumliegt.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Ich liebe mich für das was ich bin.

    Da Du aber andere Menschen im Fokus hast, denke ich das es auch an diesen Liegt, was sie in einem Aufgrund ihrer Vorgeschichte sehen.

    Je besser sie dies auf mich projezieren können, um so bekannter erscheine ich ihnen.

    Ob dies mich in ihren Augen beliebter macht, hängt sehr stark damit zusammen, wie angenehm die Erinnerungen sind, die sie damit verbinden.

    Stehe ich voll zu mir und treffe damit auf einen Menschen, der sich gezwungen sieht, sich selbst zu unterdrücken, wird er mich als Anarchisten ansehen, den es zu maßregeln gilt. Da er dies mit mir nicht machen kann, wird er mich erst mal als bedrohlich für sein Wertesystem empfinden. Wenn ich dann Zugang zu seinen unterdrückten Anteilen bekomme, befindet er sich im Zwiespalt.

    Logisch eingeübt muß er mich bekämpfen, emotional spürt er die Unstimmigkeit mit seinen Werten und hat somit die Wahl, ob er sich für das Neue, (ursprüngliche in ihm) öffnet oder in seinem aufgesetzt Zwangsdenken verweilt.

    Entscheidet er sich für das Ursprüngliche, kann er sich und mich für das lieben was wir sind.

    Entscheidet er sich für die übernommene Fassade wird er sich ein Umfeld suchen, das ihn in dem was er vorzeigt bestärkt und er wird sie dafür lieben, das sie ihm helfen den Zweifel in sich, weiter ins Unter Bewußt Sein zu verdrängen.

    Also gibt es beides, das geliebt werden für das was man vorzeigt und das geliebt werden für das was man ist.

    Ich persönlich bevorzuge Letzteres, da ich es liebe, wenn Menschen authentisch sind und den Mut haben, das zu sein, was sie sind.

    LG Jo

  • vor 1 Jahrzehnt

    …Der "Grundstock" wird ja in der Kindheit gelegt...

    und die Menschen sind genug erwachsen, um ihre eigene Meinung darüber und über alles andere im Leben zu haben, es auch zu leben, wenn nicht, bleiben sie "ewige Kinder", die nicht in der Lage sind über die Mauer die ihnen ihre Eltern vorgelebt haben zu blicken.

    Wenn ein Mensch innerlich reif geworden ist, in den meisten Fällen versteht er intuitiv dass man sich der Liebe im Leben hingibt wenn man eine gleichgesinnte Seele trifft, nicht ein gleichgesinntes Haus.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Ich möchte "brutto" geliebt werden - und nicht "netto" (nach Abzug aller "Dreibastigkeiten")

  • nnn
    Lv 4
    vor 1 Jahrzehnt

    Von Frauen eher für das, was man vorzeigen kann!

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Ich werde für das geliebt, was ich vorzeige, denn immer wenn ich das bin, was ich bin, liebt man mich leider nicht...

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