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Warum gibt es immer noch soviel Hass?... zwischen Ossis Und Wessis?
Ich selber bin ein Ossi , sehe die Bezeichnung auch nicht als Schimpfwort!
Warum gibt es immer noch soviel Neid und Missgunst zwischen alten und neuen Bundesländern? Kann es sein das die Regierenden bewusst das Problem zwischen Ossis und Wessis schüren?
Beispiel: Große Rede der Kanzlerin vor ein paar Wochen in einem Radio in Württemberg.... was v. Anstrengungen und so geleistet werden müssen wohl bemerkt das war eine Rede an die alten Bundesländer!
Sie spricht im Westen anders als im Osten!
Mich kotzen diese Vorurteile an wie Besserwessi fauler Ossi u.s.w. man ich habe Wessis kennen gelernt da war nichts arrogantes und von sich überzeugtes, genau so wie der große Teil der Ossis nicht arbeitsfaul ist. Ausnahmen bestätigen die Regel natürlich! Warum wünschen sich die Wessis genau so wie der Großteil der Ossis die Mauer zurück? Es wird zusammen wachsen was zusammen gehört hm.... sehr schöner Spruch, aber wird es wirklich so kommen?
Können wir nicht endlich an einen Strang ziehen und zeigen das wir zusammen gehören? Mich kotzt der ganze Shit langsam gewaltig an! Kein Wunder das der Westen mit großen Sprüngen in die Arme der Linkspatei hüpft...genauso wie der Osten in Richtung rechts schwappt. Man warum werden wir nicht endlich mal helle in der Birne? Was meint ihr dazu? Bitte keine dummen Parolen nur ordentliche Antworten. Bei mir gibt es keinen Daumen nach unten!
20 Antworten
- Anonymvor 1 JahrzehntBeste Antwort
Es liegt an jeden Einzelnen in diesem Lande , ob er sich
zum nützlichen Idioten "Trennungserhaltender" hergibt .
Die Enttäuschten der Wiedervereinigten in Ost und West
unterliegen im Allgemeinen einer Selbsttäuschung , deren Ursprung im
Mangel an Kenntnis über die gesellschaftlichen Gepflogenheiten in beiden deutschen Staaten vor der Wiedervereinigung herrschten .
Jahrzehnte haben die Protagonisten beider Systeme den anderen Staat
ins negative Licht gerückt , die Unzulänglichkeiten im eigenen Staatswesen politisch dem anderen Staat auf`s Auge gedrückt .
Die Versprechungen der Kohlregierung , die Deutsche Wiedervereinigung sei zum Nulltarif zu bewältigen , die Einheit sei in 10 Jahren bewältigt , sorgen unter anderem dafür , das im Jahre 20
nach der Grenzöffnung die Arbeitslosenquote in den "Neuen Ländern "
je nach Region kaum oder gar nicht gesunken ist .
Die Steigerung der Lebenshaltungskosten sowie weiter Teuerungen schüren zusätzlich die Enttäuschung der Bewohner des ehemaligen
DDR-Staates .
Die Arroganz mancher Bürger aus dem Westen , die Gier derselben , möglichst billig Grund und Boden im Osten aufzukaufen ,
Investitionen bei Betriebseröffnungen in Anspruch zu nehmen , dabei den Arbeitern und Angestellten in den neuen Betrieben mit geringeren Löhnen abzufertigen , sorgt ebenfalls für berechtigten Ärger .
Westbewohner bemängeln die Duckerei ihrer Kollegen aus der ehemaligen DDR , wenn es darum geht den Bossen paroli zu bieten .
Der Ärger über den Abzug des Solidaritätsabschlages sei ebenfalls erwähnt , wobei viele "Wessi"s noch immer nicht verstanden haben , das auch dem werktätigen "Ossi" der Solidaritätszuschlug vom sauer verdienten Lohn abgezogen wird .
Hoffnung setze ich darauf , das die nach 1989 in
Gesamtdeutschland Geborenen ohne die ideologische
"Trennungsschere im Kopf ihren Alltag bewältigen .
- HcstauqLv 7vor 1 Jahrzehnt
Divide et Impera
Ossis gegen Wessis, Junge gegen Alte, Arbeiter gegen Arbeitslose, Eltern gegen Kinderlose, Religiöse gegen Anders- und Nichtglaubende, Männer gegen Frauen, jede/r gegen jede/n.
Wer profitiert wohl davon, wenn wir uns alle gegeneinander aufhetzen lassen? Während wir alle damit beschäftigt sind, uns gegenseitig fertig zu machen, übersehen wir vielleicht etwas Wichtigeres...
- HelgaleLv 7vor 1 Jahrzehnt
Haà gegen Ossis kenne ich nicht. Aber auch keinen Haà gegen irgendwen.
Wer Liebe sät, - wird Liebe ernten.
Wer Haà sät, wird Haà ernten.
- Anonymvor 1 Jahrzehnt
Habe mit vielen Wessis gearbeitet und ich habe im groÃen und ganzen gute erfahrungen gemacht das war überhaupt kein Thema gewesen wenn wir uns unterhielten.Solche vorurteile haben nur Ossis und Wessis die mit ihrem eigenem Leben nicht zufrieden sind.
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- Anonymvor 1 Jahrzehnt
Hallo in Deutschland,
Ich werde weiterhin überrascht wenn ich hier auf Y. Clever lese wie sich die Bevölkerung in Deutschland - Ost gegen West, West gegen Ost, weiterhin runterputzt, hochnäsig aneinander vorbei starrt und hetzt.
Was ist denn mit den Deutschen und ihren Vorurteilen los?
Liegt es am Wasser?
Liegt es an der Luft?
Ich verstehe dies nicht.
Deutsche, egal auf welchem deutschen Stück Boden in Deutschland sie leben, sind 1 Volk in 1 vereinigten Lande, und sollten sich endlich aufraffen um besser miteinander auszukommen.
Ich war ein kleines Mädchen als wir 1952 in der Mittennacht aus dem Osten flohen. Mein Vater war Lehrer und muÃte vor den Kommunisten flüchten, da er den politischen Mist nicht mehr an seine Schüler bringen wollte...er floh zuerst. Wir kamen 6 Monate später dran, nachdem meine Mutter unseren Haushalt still und leise aufgelöst hatte. Meine Mutter war hochschwanger, meine mittlere Schwester war 7 1/2 Jahre alt und ich war 9. Per Zug kamen wir auf dem einzigen westlichen Bahnhof in West Berlin an und landeten in einem Flüchtlingslager. Später wurden wir durch Tempelhof nach dem Westen geflogen. Was hatten wir in den riesigen und kalten Fabrik Gebäuden in Berlin, welche mit 100ten von Flüchtlingen in jedem Saal besetzt waren, miterlebt. Täglich begangen Menschen Selbstmord indem sie sich in der Havel ertränkten. Es war schlimm dieses als Kind mitzuerleben.
...und dann viele Jahre später nach der Ãffnung der Mauer, erfährt man auf Clever wie sich die deutsche Bevölkerung auf Ost und West immer noch gegenseitig schlecht macht...
Ich möchte auf meine alten Tage so gerne noch einmal die Städte und Dörfer meiner Kindheit besuchen, ist mir leider aber nicht möglich da ich zu weit entfernt im Ausland lebe....ausserdem fehlen die Finanzen um eine solche Reise zu ermöglichen.
Ist es nicht an der Zeit dass die deutsche Bevölkerung aufwacht, sich vereinigt und gemeinsam zusammen arbeitet um Deutschland wieder auf die Beine zu stellen?
Denkt an alle Bösewichte welcher auÃerhalb Eurer Grenzen lauern und welche nichts Gutes im Sinn haben.
Quelle(n): Meine Meinung, meine Erfahrung als geflohener Ossie. - Anonymvor 1 Jahrzehnt
Für mich gab es noch nie (Besser)wessi oder (Jammer)Ossi, es waren für mich immer alle Deutsche.
Aber wir sollten uns bzw. die Politiker auch über den Solizuschlag unterhalten. Zuerst, ja er wird auch in von Ostdeutschen mitbezahlt, flieÃt aber dennoch nur nach Osten. Ich wohne in Bremen, die Stadt ist bitterarm, dass sieht man an jeder Ecke und Kante. Daher wäre es auch ein gewaltiges Stück gerechter, wenn der Soli nicht nach der Himmelsrichtung verteilt wird, sondern da wo er gebraucht wird.
Und du hast natürlich recht, je länger die Mauer gefallen ist, desto höher wächst die Mauer in den Köpfen einige. Gut 40 Jahre Trennung war einfach zuviel. Es wird bestimmt eine Generation vielleicht auch mehr brauchen, bis kein Unterschied mehr gemacht wird
- Anonymvor 1 Jahrzehnt
Ich glaube wirklichen Hass gibt es eher selten. Allerdings gibt es in Deutschland aufgrund der stark föderalistischen Organisationsstruktur des Staates ein ausgeprägtes Lokalbewusstsein, das oftmals bis zu "Feindschaften" zwischen Nachbardörfern/-Städten führt (prominentes Beispiel: Düsseldorf - Köln), oder eben auch zwischen Bundesländern und seit der Wiedervereinigung auch zwischen Ost und West.
Begründet liegt das vermutlich noch in der germanischen Stammeszugehörigkeit und im mittelalterlichen Lehenssystem, das zu einer ausgeprägten Differenzierung geführt hat, die im Föderalismus bis heute fortexistiert.
Ist aber nichts wirklich tragisches, da es kaum jemand ernst nimmt ;-)
- Anonymvor 1 Jahrzehnt
Keine Angst, früher waren es die Bayern und die Ostfriesen die leiden muÃten. Das ist ja ohnehin das komische. Macht man einen Witz über Bayern oder Ostfriesen , lacht sich jeder dumm und dusselig. Aber wehe man macht einen Witz über Ossis...
btw:
Immerhin war Ulbrichts Idee mit dem Antifaschistischen Schutzwall auf jeden Fall genial! Immerhin hat er uns lange vor den Faschisten aus dem Osten geschützt. Ãbrigens ein Grund weshalb ich die Ostzone auch liebevoll Nazideutschland nenne.
So liebe Leser, und jetzt keine Zeit verlieren und kräftig denunzieren in dem ihr den "MiÃbrauch" Button klickt. Dürften die meisten ja noch gut kennen... vom freundlichen Genossen der Staatsicherheit.
- Anonymvor 1 Jahrzehnt
Das hat wohl sehr viel mit Neid zu tun. Im "Osten" sind die StraÃen alle super gut ausgebaut worden, im "Westen" verkommen sie im Moment immer mehr, weil kaum noch Geld dafür da ist. Es gibt immer mehr Schlaglöcher, die notdürftig geflickt und drüber geteert wird.
Das ist aber nicht die Schuld des einzelnen Bürgers, sondern die Schuld unserer Regierung. So wird mal schnell ein sogenannter Solidaritätszuschlag eingeführt, der ja zeitlich begrenzt sein soll, so wurde es zumindest versprochen, dann aber nie wieder abgeschafft wird und somit eine versteckte Steuererhöhung ist.
Ich denke mal, daà das alles mit Neid zu tun hat, weil die "Ossis" alles ganz schnell bekommen, wofür die "Wessis" ein Leben lang hart gearbeitet haben. Natürlich soll jeder das haben was er braucht, egal woher er kommt, aber der Wiederaufbau der ehemaligen DDR ging um einiges viel zu schnell. Dafür hätte man sich mehr Zeit lassen und alles überlegter angehen müssen. Was aber auch wieder nicht die Schuld der Bürger ware, sondern die der Regierung. Man hätte es Stück für Stück machen müssen. Deutschland wurde nach dem Krieg auch nicht in zehn Jahren wieder aufgebaut,m sondern es hat vierzig Jahre gedauert, bis wir auf dem Stand von heute sind.
Ich im übrigen habe sehr gute Erfahrungen mit "Ossis" gemacht und sehe sie nicht als minderwertig oder doof an, ganz im Gegenteil. Es sind genauso Menschen, wie wir "Wessis" auch, es gibt überall blöde, faule und arrogante Menschen, egal wo man hingeht, auch im Ausland!
Mir ist aber auch ein Fall in Halle bekannt, wo ein "Wessi" eine alte Gaststätte mit Biergarten gekauft und auf historisch renoviert hat. Er wurde von den "Ossis" beschimpft,, weil er so viel Geld hatte und der Neid wieder einmal durchkam, sie gingen nicht in dieses Lokal, weil es ein "Wessi" betrieb oder heute noch betreibt, daà er aber zehn Kellner, Köche, und anderes Personal aus dem "Osten" einstellte, sahhen dioese Leute nicht. Ist es nicht egal woher jemand kommt? Hauptsache er schafft Arbeitsplätze.
Warum ich die ganze Zeit mit "Anführungszeichen" Ossi und Wessi schreibe? Ganz einfach, ich sehe es als eins, es sind alle deutsch, niemand ist was besseres oder schlechteres als der andere. Es gibt nur ein Deutschland.
Alles Gute
Rosario
- spencerLv 6vor 1 Jahrzehnt
Vor fast 5 Jahren bin ich von Rostock nach Hamburg gegangen, lebe und arbeite seit dem hier in Hamburg.
Eines kann ich sagen - ich habe hier in Hamburg/im Westen ebensolche A_schlöcher und Freunde gefunden wie ich sie in Rostock/im Osten gefunden habe.
Wir nehmen uns im Osten wie im Westen gar nichts.
Dass man nicht will, dass wir uns verstehen und zusammenwächst, was zusammen gehört, ist doch klar. Ggf. könnten dann wir Deutschen, wie ich es hier mit Kollegen und Freunden und den ganzen Umständen geschafft habe, von einander zu lernen.
Im Kleinen leben wir doch zusammen, z.B. ich mit meiner "Wessi"freundin und sicher viele "Ossi"frauen mit ihren "Wessi"männern. Im Grossen dürfen wir es nicht, weill wir sonst begreifen könnten, dass man auch ein menschliches, auf uns alle ausgerichtetes Deutschland aufbauen könnten. Einmal hat es ja bereits geklappt, dass ein Teil der Deutschen der Regierung gezeigt hat, was es will.