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René fragte in TiereFische · vor 1 Jahrzehnt

Probleme mit Algen im 60l Aquarium!!?

Also ich habe ein 60l Aquarium und total viele Algen... Habt ihr Tips was man dagegen machen kann... Also die werte von meinem Aquarium sind ja jetzt egal... Schreibt einfach Tips...

Danke

Update:

Die Wasserwerte sind JETZT egal... Aber die sind PERFEKT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

9 Antworten

Bewertung
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Hallo René,

    zuerst einmal sollte die Ursache für den Algenwuchs gefunden werden. Bekannt ist, dass ein hoher Nitrat- und Phosphatgehalt im Wasser dieses Wachstum fördert.

    Im Trinkwasser sind diese Stoffe u. U. schon vorhanden, müssen aber nicht zwangsläufig ins Aquarium gelangen. Zusätzlich werden diverse Futtermittel mit Phosphat angereichert. Diese Angaben findest Du im Normalfall auf der Futterdose.

    Ein weiterer Punkt ist, dass Algen als Phosphatspeicher fungieren und dieses Element auch wieder ans Wasser abgeben. Hier hilft nur die mechanische Entfernung möglichst vieler Algen, um das Depot zu minimieren. Zusätzlich sollten vermehrt schnellwachsende Pflanzen eingesetzt werden, die ihre Nährstoffe überwiegend über die Blätter aufnehmen, weniger über die Wurzeln. Das können z.B. Vallisnerien oder einige Haarnixen-Arten sein.

    Vorsicht ist bei der Veränderung der Beleuchtung geboten. Hier sollte darauf geachtet werden, dass das Aquarium nicht länger als 12 und nicht weniger als 10 Stunden am Tag beleuchtet wird. Anderenfalls helfen Dir auch die Pflanzen nicht, weil die Licht zum Leben brauchen.

    Sollte die Beleuchtungsdauer jetzt nicht in diesem Zeitraum liegen, bitte in kleinen Schritten erhöhen, nicht von einem Tag auf den nächsten. Das stresst die Tiere und Pflanzen stellen plötzlich das Wachstum ein. Ich empfehle hier die Verwendung einer Zeitschaltuhr und täglich eine Erweiterung der Leuchtdauer um maximal 30 Minuten.

    Zuerst solltest Du aber die Werte wie oben genannt einmal testen, hier bitte auch das Leitungswasser darauf prüfen. So erhältst Du Gewissheit darüber, woher die wichtigsten Algennährstoffe im Aquarium kommen.

    Sollte das Leitungswasser bereits mit einer Überdosierung glänzen, empfiehlt sich der Einsatz einer Osmoseanlage. Der Vorteil liegt hier in der Entfernung von Keimen, Bakterien und Hormonen, die sich im Trinkwassernetz sehr gern verbreiten. Auch chemische Stoffe, die zur Trinkwasserbereitung im Wasserwerk zugesetzt werden, können so zuverlässig entfernt werden. Übrigens bietet eine solche Anlage auch Vorteile für den Haushalt: kein Entkalken mehr von Kaffeemaschine und Dampfbügeleisen.

    Auch sollte bei einem Wechsel der Leuchtstoffröhren in etwa auf die gleiche Lichtfarbe geachtet werden. Nach einem Jahr sind Leuchtstoffröhren weitestgehend "ausgebrannt" und liefern nicht mehr genug Licht für ein ordentliches Pflanzenwachstum. Spätestens nach 18 Monaten sollten diese Röhren ausgetauscht werden. Bei doppelflammigen Leuchtbalken erfolgt der Wechsel stets zeitversetzt, also nicht alle Röhren auf einmal wechseln. Das dürfte bei Deinem Aquarium allerdings schwierig werden, wenn nur eine Röhre verwendet wird. Deshalb hier bitte die gleiche Lichtfarbe verwenden.

    Anderenfalls stagnieren die Pflanzen im Wuchs und Algen breiten sich deshalb ungehindert aus.

    Von der Verwendung von Filterzusätzen (PhosEx u.a.) muss ich Dir abraten. Es ist nicht auszuschließen, dass hier andere Stoffe ins Wasser gelangen, die weitere Nebenwirkungen nach sich ziehen.

    Ist geklärt, woher die Algennährstoffe kommen, sollte zuerst einmal auch die Fütterung in Menge und Material überdacht werden. Möglicherweise bleibt zuviel Futter auf dem Boden liegen und verrottet unkontrolliert. Regelmäßiger Wasserwechsel ist bei der Größe des Aquariums auf wöchentlich mindestens 1/3 bis 1/2 des Wasserinhaltes anzuraten. Auch dann, wenn mit Osmose gearbeitet werden sollte.

    Ich hoffe, ich konnte Dir ein paar hilfreiche Tipps geben.

    LG André

    PS.: Kennst Du schon meine HP: www.al-aqua.de ?

    Quelle(n): langjährige Aquariumpraxis, eigene Tests
  • vor 1 Jahrzehnt

    Das Problem hatte ich auch lange Zeit bis ich daran ging sparsamer mit der Beleuchtung umzugehen. Ich habe das Aquarium nun so umgestellt das keine Sonnenlicht mehr einfallen kann und die elektr. Beleuchtung auf 7 Stunden/Tag reduziert.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Man sollte die Algenart ermitteln und ebenso die Ursache für den Algenbefall. Da kommen verschiedene Dinge in Betracht: beispielsweise ein zu hoher Nährstoffgehalt (meist in Form von Nitrat, einfach mal messen) im Wasser. Dem kann man mit weniger Futter (ein Fastentag pro Woche ist auch gut für die Fische) entgegenwirken. So entstehen weniger Kot und weniger Reste, die zersetzen und so schlussendlich über die Nirtifizierung in Nitrate gewandelt werden. Wichtig ist hier auch ein absolut regelmäßiger Wasserwechsel, der Überschüsse entfernt und eine weitere Anreicherung verhindert. Eine relativ dichte Bepflanzung beugt Algen vor, weil Algen und Pflanzen Nährstoffkonkurrenten sind. Eine gut gedeihende Flora im Becken lässt den lästigen Algen keine Nährstoffe übrig. Auch Licht spielt eine Rolle, wenn das Becken direkte Sonneneinstrahlung hat, kann das eine Ursache sein. Die künstliche Beleuchtung sollte auch die kleinen Pflanzen unten im Becken erreichen können. Außerdem müssen die Röhren regelmäßig (etwa alle 9-12 Monate) ausgetauscht werden, um die optimale Wirkung auf die Pflanzen zu erhalten. Eine Beleuchtungspause von etwa 2 Stunden über Mittag kann auch wirksam gegen Algen sein.

    Mit der chemischen Keule wäre ich vorsichtig, denn was Algen tötet, kann für die anderen Pflanzen nicht gesund sein.

    Um noch kurz auf die "Putzerfische" einzugehen: Man sollte keinen Aquarienbewohner halten, um einen Job zu erledigen, der eigentlich gar keiner ist.

    LG

  • vor 1 Jahrzehnt

    Wenn die Werte egal sind, kannst gleich das Aquarium trockenlegen. Alles was du machst ist Tierquälerei.

    Ja, löscht das von mir aus.Wahr bleibts trotzdem.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Von meinem Kollegen, der jahrelang ein grosses Aquarium hatte, habe ich gelernt, dass viele Algen auf eine Ueberfütterung weisen. Hast Du "Putzerfische" in deinem Aquarium? Die lieben Algen.

  • özlem
    Lv 6
    vor 1 Jahrzehnt

    Die Werte sind leider nicht egal.

    Die Wasserwerte sind ein elementarer Bestandteil in der Aquaristik. Für die meisten Algen ist die Ursache in den Werten zu ermitteln.

    Es kommt aber auch drauf an, was du für Algen hast.

    Grünalgen sind beispielsweise sehr natürlich und normal in einem gesunden und stabil laufenden Aquarium. Sie sind sogar ein Indikator dafür, dass das Becken gesund ist.

    Fadenalgen, Pinsel und Bartalgen treten bei Nährstoffüberschuß auf. In geringem Maß sind aber auch sie normal. Es kommt immer auf die Wasserwerte drauf an, welche Alge sich gerade bildet.

    Algen sind in einem Aquarium nie unnatürlich. Sie gehören dazu wie das Wasser. Genauso wie Schnecken.

    Ob du zu viele hast, lässt sich an den Werten erkennen.

    Ein erhöhter Nitrat-, Phosphat- und/oder Ammoniumwert kann sagen, ob du einen Nährstoffüberschuß hast oder nicht.

    Wenn ja, muss man sich fragen, wo er her kommt. Kommt er durch zu starke Fütterung? Ist es eine zu starke Fütterung, weil du zu viele Fische drin hast? Zu große Fische in einem zu kleinen Becken? Barsche (diese haben einen sehr regen Stoffwechsel und in Barschbecken gehören Algen schon meist dazu)?

    Erst wenn du die Ursache gefunden hast, kannst du sie beheben und dein Problem (sofern es wirklich eines ist) kann behoben werden.

    Wichtig ist, dass du nicht mit irgendwelchen Anti-Algen-Mittelchen anfängst. Diese töten nur die Algen ab und beheben nicht deren Ursache. Da häufig Nährstoffüberschuß die Ursache ist, wird mit dem Abtöten von Algen ein Teufelskreis gestartet. Die abgestorbenen Algen sind eine neue Nährstoffquelle, die die Entwicklung neuer Algen begünstigt.

    Abgesehen davon töten Algenmittelchen häufig auch Bakterien. Das heißt, das Problem könnte sogar verschlimmert werden, da noch weniger Bakkis wie zuvor zur Verfügung stehen und die Nährstoffmenge für die Algen noch größer wird.

    Dann gibt es aber noch die Blaualgen. Das sind keine wirklichen Algen sondern Cyano-Bakterien. Sie bilden einen bläulich-grünlichen Teppich. Meist erkennt man es daran, dass sich das Bild des Teppich von Morgens zu abends stark verändert. Über Nacht nimmt es meistens ab.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Cyanobakterien

    Es gibt sehr viele verschiedene Blaualgenarten und somit sehr viele verschiedene Behandlungsmethoden. Bei manchen hilft eine kurzzeitige oder längere Dunkelkur. Heißt: mehrere Tage das Licht ausschalten.

    Bei manchen hilft eine kurzzeitige Fastenkur - alles nichts füttern.

    Wieder andere sind leicht zu bekämpfen mit einer Salzzugabe.

    Dann gibt es welche die zu bekämpfen sind, indem man eine Zeitlang öfter Wasser wechselt.

    Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten und somit auch viele Arten der Bekämpfung.

    Zunächst muss man wissen, was für Algen du hast...

  • vor 1 Jahrzehnt

    Es kommt natürlich drauf an, welche Algen es sind.

    Sind es Braunalgen, empfehle ich dir "Saugschmerlen" - die wirken Wunder. Seit ich die drin hab, hab ich kein Problem mehr.

    Psy

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    keine direkte Sonne aufs aquarium nicht so viel futter höchsten 1 mal am tag und dann auch nur so viel wie deine fische fressen. Deine werte müssen stimmen da kann ich dir ein Dreikammerfilter mit grob,mittel und feiner filterung empfehlen am besten ein innenfilter und nun viel spaß.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Hi !

    Algen können viele verschiedene Gründe haben.Am schlimmsten ist direkte Sonneneinstrahlung. Stelle es an einem Ort wo kein Sonnenlicht hinkommt.

    Auch wenn ein Becken neu eingerichtet wird und das Becken sozusagen noch nicht richtig eingelaufen ist besteht die Gefahr auf Algen.

    Eine neue Lampe kanns genauso verursachen.

    Auch auf die Wasserwerte Achten, ein zu hoher Nitritgehalt kann auch Ursache sein.Also nicht einfach EGAL wie Du schreibst.

    LG

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