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Bund erwägt Bußgeld für schlechte Eltern?
Berlin (dpa) - Eine Arbeitsgruppe des Bundesjustizministeriums hat nach einem Zeitungsbericht ein Bußgeld für Eltern vorgeschlagen, die ihre Erziehungspflicht verletzen und nicht mit den Jugendämtern kooperieren.
Dies geht laut einem Bericht der «Berliner Morgenpost» aus einem Maßnahmenkatalog für «familiengerichtliche Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls» hervor.
Kernpunkt der Vorschläge sei die gerichtliche Anordnung von Erziehungsgesprächen, in denen die Familiengerichte mit betroffenen Eltern drohende oder vorliegende Gefährdungen erörtern sollen. Gegen Eltern, die bei einem solchen Gespräch unentschuldigt fehlen, könne ein Ordnungsgeld verhängt werden. Ziel sei es, die verpflichtenden Erziehungsgespräche im Gesetz zu verankern.
Wird es wirklich Zeit dieses Land langsam zu verlassen?
Ich meine, klar gibt es genug Eltern die absolut nicht mir ihren Kindern umgehen können, aber man darf dabei auch nicht den Partl vergessen das in vielen Dingen der Staat seinen Teil dazu beiträgt. Insgesamt ist unser Staat so aufgebaut das sie unheimlich auf sozial tun, aber es so gut wie gar nicht sind.
Eltern sind in der heutigen Zeit so dermaßen überlasstet, das sie kaum noch Zeit für ihre Kinder haben... Wievielen Eltern ist eigentlich RICHTIG bewusst, wie viele Stunden sie ihr Kind eigentlich sehen, wenn es bereits mit 2 Jahren in den Kinderladen oder den Kindergarten gegeben wird? Ich kann es euch verraten. Wenn das Kind von Mo-Fr. (8-16Uhr) im Kinderladen ist, dann sehen die Eltern in der Woche genau 20 Stunden und eben das Wochenende (ca. nochmal 22 Stunden) Macht in 7 Tagen nur 44 Stunden und ansonsten schläft das Kind oder ist eben im Kindergarten :-(
Ich könnte jetzt noch viel mehr schreiben... Lasse es aber.
@ devilseye
Es wären ganz andere Sachen wichtiger als ein Bußgeld für Eltern. Wie wäre es z.B. wenn zwei Elternteile die beide arbeiten gehen, genug Geld verdienen und nicht mehr 8 oder mehr Stunden pro Tag ackern müssten und sich einfach mal mehr Zeit für ihre Kinder nehmen könnten? Was wäre wenn wir nicht voller Sorgen, Verboten und anderen unangenehmen Situationen stecken würden, damit ein jeder sich selber mal Gedanken um sich machen könnte. und somit auch viel mehr Einfluss auf seine Kinder hätte? Genau dieses wird vom Statt provoziert, denn wenn wir alle mehr zusammenhalten würden, wäre unser Leben viel einfacher ;-)
Ich bin gleich zweimal Vater und das einzigste was ich begrüßen würde wäre, das die Menschen mal aufwachen und sehen was Vater Staat aus ihnen macht, anstatt sich hinzusetzen und zu behaupten es wäre richtig, ein Bußgeld für schlechte Eltern zu verhängen. Andere Länder wie z.B. die skandinavischen machen es uns wunderbar vor...
@ miramar So ist es doch meistens was Vater Staat für uns entscheidet hat meistens weder Hand noch Fuss
Ich bin bis auf eine Ausnahme (whyskyhigh der von über 10000 Antworten nur knapp 200 beste Antworten hat...kein Wunder bei solchen Antworten) echt begeistert von euren Antworten...
Besonders Jim´s (der mir hier schon mehrmals positiv mit seinen Antworten aufgefallen ist) hat es wieder auf den Punkt gebracht.
Danke für euren zahlreichen und spitzenmäßigen Antworten.
16 Antworten
- carma_paryLv 6vor 1 JahrzehntBeste Antwort
Was bringt das schon? Eltern, die ihre Kinder vernachlässigen, haben entweder kein Geld oder soviel, dass es ihnen egal ist (denn ja, auch Kinder reicher Eltern können vernachlässigt sein). Zudem sehe ich da die Gefahr, dass es die Kinder ausbaden müssen. Wer ohnehin kein gutes Verhältnis zu seinem Kind hat, der wird das nicht toll finden, wenn man "wegen dem Kind" (ich schätze, dass die dann so denken werden) auch noch Bußgeld zahlen muss. Insgesamt keine sehr glückliche Idee.
- Anonymvor 1 Jahrzehnt
Natürlich gibt es Eltern die ihre Kinder vernachlässigen, leider. Aber der GroÃteil der Eltern macht seine Sache gut und mit diesem unsinnigen Gesetz wird dem Denunziantentum Tür und Tor geöffnet, wie sonst sollte denn da Jugendamt Wind von Vernachlässigungen bekommen?. "Der Nachbar parkt in meiner Einfahrt, schnell mal beim Jugendamt anrufen, der vernachlässigt seine Kinder..." SO und nicht anders wird's dann kommen. Dann werden Eltern zum Amt zitiert und müssen sich in ihren ureigensten Rechten und Privatangelegenheiten bevormunden lassen. Das Gesetz ist ein Schlag ins Gesicht ALLER Eltern, die sich für ihre Kinder den Allerwertesten aufreissen!
Bei auffälligen Famillien kontrollieren ist den Herrschaften vom Amt wohl zu viel. Dann lieber antanzen lassen und wenn nicht, dann Busgeld verhängen.
Welchem Kind ist bitte DAMIT geholfen???
- reikianerLv 4vor 1 Jahrzehnt
Ich bin genau deiner Meinung. Eltern sind total überlastet und damit beschäftigt, den Lebensunterhalt zu verdienen, was einen riesigen Zeitaufwand bedeutet, Zeit, die für die Kinder definitiv nicht da ist.
Statt Dinge finanziell zu bestrafen, sollte man lieber über Unterstützung für Familien mit Kindern nachdenken. Das muss nicht finanzieller Natur sein. Es reicht auch schon eine vernünftige und kostenlose Betreuung für Kinder.
- fairyofnorthLv 5vor 1 Jahrzehnt
Es sollte lieber dafür gesorgt werden das Freizeitangebote wie z.B. Turnvereine, Musikunterricht, Zoobesuche, mal ein Eis essen, Nachhilfeunterricht oder mal eine kleine Reise bezahlbar sind.
Allein schon die Eintrittpreise im Schwimmbad: Erw. 4.20€ Kind 2.10€
Für Alleinverdiener kaum möglich, für ALG II Empfänger gar nicht.
Solange es keine Perspektiven gibt, wird es immer Eltern geben die in irgendeine Lethargie verfallen und einfach aufgeben.
Sicher muss man da IN den Familien helfen, aber der Weg ist so nicht richtig.
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- TamiSLv 5vor 1 Jahrzehnt
Das ist totaler Quatsch. Die gröÃten Probleme passieren meist in den sozial schwachen Familien und da fehlt es sowieso schon an Geld. Wo das Geld denn hernehmen, wenn dank Hartz IV ja schon gar keines mehr vorhanden ist? Eltern die ihre Kinder schänden, schlagen oder anderweitig miÃhandeln gehören in meinen Augen in den Knast oder es gehören ihnen die Kinder weggenommen. Eine andere Lösung ist hier totaler Blödsinn!
- rronnyLv 7vor 1 Jahrzehnt
Die Idee wäre ja nicht schlecht ..
aber einfach nicht vollziehbar. Wer legt fest, was alles erlaubt ist, was nicht, welches BuÃgeld gibt es für welches Vergehen ? Wer soll dies kontrollieren - mit welchen Mitteln ? Es wäre die kontrollierte Gesellschaft. Am Ende kontrolliert Jeder Jeden, schwärzt Jeder Jeden an weil er ihm gerade nicht grün ist. Irgendwie kenne ich diese Gesellschaft schon.
Warum funktioniert die "familiäre Kontrolle" nicht mehr , die GroÃeltern waren ihren Kindern Vorbild in der Kindererziehung und helfen jetzt auch bei der Erziehung ihrer Enkel mit , durch Zeit und Ratschläge und praktischer Hilfe ? Der "GroÃverband" Familie fehlt.
mfg
- rizzoLv 4vor 1 Jahrzehnt
Meiner Meinung nach wäre das totaler Quatsch. In vielen Familien ist oft genau das fehlende Geld Ursache vieler Probleme. Wenn man denen dann auch noch Geldbussen verhängt, dann verlieren sie komplett das Vertrauen in das System. Es gibt sicher bessere Methoden um diesen Leuten zu helfen.
- vor 1 Jahrzehnt
Also egal wie hoch das BuÃgeld wäre. Es würde in der Familienkasse fehlen und so mit auch den Kindern. Den Quatsch mit der Rauchenden Eltern, halte ich für den
gröÃten Nonsens den ich gelesen habe. Schon mal überlegt
das diese Raucher nur deshalb so viel Rauchen, weil sie sich
ablenken wollen? Auch deswegen Kinder ihren Eltern weg zunehmen zeugt von Hirnverlust.
Den dies beweiÃt doch nur das was der Staat immer wieder in Sachen Kinder tut und Denkt. Für den sind sie wie der Antwortende vor mir, nur eine Sache oder besser Wertgegenstand und nicht mehr.
Also ich denke das man mit einem BuÃgeld genau das Gegenteil erreichen wird, von dem was man erreichen will.
Besser wäre es Kindgerechte Schiedsmänner in den Ortsteilen zu Werben, welche dann zwischen Eltern und Kindern vermitteln. So bekommt jede Seite zu spüren
das er gehört wird und das man nicht über ihn hinweg eine
Lösung sucht sondern mit ihm.
- Anonymvor 1 Jahrzehnt
da ist es wieder dieses bevormundet werden.einerseits sollen wir für alles selber sorgen andererseits wird überlegt wo man wieder knüppel zwischen die beine werfen kann.
ich habe nichts dagegen wenn das jugendamt hilfreich zur seite steht,wenn man es denn möchte.ich habe auch nichts dagegen das es beratende kurse zur erziehung gibt.das müssen tageseltern z.b. als erstes machen und ich kann nicht sagen das es nicht interessant war.aber .. auffällige eltern sollten nach wie vor vom jugendamt begleitet werden und zwar induviduell.nur so kann man kindern helfen.buÃgeld hat noch nie wirklich was gebracht.das ist nur ein freifahrtsschein für alle,denen kinder eh ein dorn im auge sind oder denen die lebensweise der eltern nicht passt.das jugendamt ist in ballungsgebieten schon völlig überfordert und dann sollen sie sich noch um alle kümmern die von *sorgenden* mitbürgern gemeldet werden?besser wäre es familien zu entlasten,angebote für kinder zu bieten die bezahlbar sind.aber das kostet ja und bringt kein geld rein.es gibt hier z.b. ferienprogramme,alles was vom jugendamt drin ist kostet soviel geld das kinder das oft nicht mitmachen können während sachen vom kinderschutzbund nur ein bruchteil kostet.
und ja,die liebe frau bundesjustizministerin meint ja auch,es gäbe mehr kinder wenn väter weniger unterhalt an frauen zahlen müssten.schon da hege ich groÃe zweifel.nun will sie halt die kinder auch alle kontrollieren.weniger ist mehr ...
deutschland verlassen,weils immer familien und -kinderunfreundlicher wird?nein.dann wäre deutschland wirklich arm dran ;-)
- vor 1 Jahrzehnt
Auf deine Ausführungen ist nicht mehr
viel hinzu zu fügen!
Ich bin in der glücklichen Lage mich
selbst um meine beiden Kinder
kümmern zu können / dürfen.
Es ist sehr schade das der Staat jetzt
auch noch so versucht den Bürgern das
Geld aus der Tasche zu ziehen, und sich
einen Dreck um wirkliche Verbesserungen
schert.