Ich mache mir sorgen um meine katze. Ich will nächstes Jahr nach Amerika als Au pair fliegen für ein ganzes jahr. Ich lebe mit meinen Eltern zusammen in einem großen Haus. Jetzt ist folgendes sache, meine katze ist toal zu mir hingezogen und kommt immer nur zu mir. Um meine Eltern macht sie einen riesen bogen, weil sie angst vor ihnen hat (sie tun ihr in dem sinne nichts) aber sie geben ihr auch nicht so viele Freiheiten wie ich. Sie klettert im Winter auch auch Frühling /Herbst an der hauswand auf meinen Balkon hoch, kratzt an der Scheibe und ich lasse sie dann rein. Verständlich wenn es nachts kalt ist oder tagsüber. Aber ich habe angst davor, das wenn ich weg bin, sie da hoch klettert und ihr keiner im Winter o. ä. die Balkontür aufmacht. Oder sie überhautp rein lässt auch durch die Haustür. Desweiteren gibt es noch ein problem wir haben mitlerweile eine zweite katze die ist total verwöhnt und lieb. Aber meine erste katze ist eifersüchtig und deswegen faucht sie ständig nur rum und will nicht drinne sein, wenn die 2. katze zu hause ist. Sie will dann noch nicht einmal essen, deswegen nehme ich das katzenfutter oft hoch in mein zimmer damit sie dort in ruhe essen und schlafen kann. Aber das würde meine mutter alles nicht tun für sie. Sie ist viel stränger mit ihr.
Ich habe angst um meine katze wenn ich ihn amerika bin, dass es ihr nicht gut gehen wird ohne mich! Was kann ich tun? Hilft mir bitte, ich überlege sogar den Tripp nach amerika sausen zu lassen wegen ihr. Aber es bedeutet mir doch so viel. Wie meine Katze auch. Ich will mich nicht entscheiden. Und ins Tierheim oder sonst wohin will ich sie auch nicht geben. Auf keinen Fall.
Mutaflor2009-06-14T06:52:05Z
Beste Antwort
Du verwöhnst deine Katzen ganz schön. Wenn Madame rumzickt und nicht fressen will weil die andere Katze da ist, dann bekommt sie ihren Spezialservice und darf bei dir im Zimmer speisen. Aber man hängt halt an den Tieren und dann steht man auch mal nachts auf wenn Madame lieber in die warme Stube will. Das kommt mir irgendwie bekannt vor *zu meinen Fellnasen schiel* Ich hab früher auch immer gesagt, dass Tiere nichts im Bett verloren haben und mir die Katzen nicht ins Bett kommen. Mittlerweile freue ich mich, wenn bei mir einer morgens kuscheln kommt.
Betratsch mal deine Eltern, dass sie deiner Katze etwas mehr Aufmerksamkeit schenken. Verlange aber nicht, dass sie sie so verwöhnen wie du. Klar wird es für deine Katze schwer, wenn du weg bist, aber da muss sie halt durch. Es wird sicherlich kein Problem sein, dass die Katze die Nacht über in deinem Zimmer schlafen kann. Und sie wird auch schnell merken, dass sie dazu entweder mit deinen Eltern rein gehen muss, oder gar nicht. Der Balkontürservice fällt dann halt aus. Da es so wie so nicht angebracht zu sein scheint die beiden Katzen dicht nebeneinander zu füttern, müsstet ihr so wie so mal die Näpfe etwas weiter auseinander stellen. Futterneid bei Katzen ist normal und man kann es ja von vorneherein vermeiden dass die Katzen beim Fressen mehr knurren als schlucken. Im Notfall können deine Eltern ja immer noch den Napf in dein Zimmer stellen. Aber versucht einfach erst mal die Näpfe etwas weiter auseinander zu stellen.
Ich war mal ein Semester im Ausland und meine Zimmergenossin hatte ein ähnliches Problem. Sie hatte eine Katze und ihre Mutter hatte eine Katze. Die beiden Katzen vertrugen sich, waren aber nicht unbedingt die besten Kumpels. Allerdings waren es reine Wohnungskatzen. Ihre Katze war auch eher auf sie fixiert. Schlief in ihrem Bett, saß abends auf ihrem Schoß usw. (die Katze ihrer Mutter war genauso, allerdings bei der Mutter) Anfangs hat ihre Katze extrem geschmollt. Die wollte sich von keinem anfassen lassen und verkroch sich. Es dauerte etwa 2 Wochen, dann wurde es ihr anscheinend zu blöd. Sie ging in die Wohnstube zu den Eltern meiner Zimmergenossin und forderte sich sich ihre Streicheleinheiten. Von da an lag sie immer da mit auf dem Sofa.
Deine Katze ist einen bestimmten Service gewohnt, den sie dann nicht mehr bekommen wird. Das kannst du auch von keinem verlangen. Du kannst aber davon ausgehen, dass es nicht lange dauern wird, bis sich deine Katze so viel Service sichert, wie sie bekommen kann. Katzen haben es gerne gemütlich und du kannst sicher sein, dass sie dafür einiges in Kauf nimmt. Du musst allerdings auch damit rechnen, dass sie dann etliche Tage mit dir beleidigt ist wenn du wieder kommst. Katzen lassen das dolle raushängen ;-)
Das Problem liegt nicht bei der Katze oder deinen Eltern,sondern bei dir. Verhalte dich so wie deine Eltern es verlangen,so kannst du die verbleibende Zeit nutzen sie um zu gewöhnen.Ein Tier bleibt immer ein Tier auch wenn einige,so leider auch du,sie eher wie Menschen behandeln.Damit macht man sich leider nur das Leben schwer. Deine Mutter war sicher auch Mal streng mit dir,bist du deswegen verhungert?Kann es nicht sein das du dich falsch verhältst?SchlieÃlich hat deine Mutter mehr Lebenserfahrung als du.Darum folge ihrem Rat und genieÃe die einmalige Chance als Au pair in Amerika zu sein,nicht jedem wird so eine Chance geboten,so etwas passiert nur einmal im Leben.Wenn du sie wegen so eine Nichtigkeit nicht nutzt, wirst du es ein Leben lang bereuen.
Die Sorgen um Deine Katze kann ich schon sehr gut nachvollziehen, man ist immer dazu verleitet, sich selbst als den einzig wahren Katzenpfleger zu sehen. Das ist bei mir und meinem Kater nicht anders, aber Du darfst eines nicht vergessen: Katzen sind Pragmatiker! Die nehmen was kommt und wie es kommt und von allem das Beste! Wenn sie das Beste nicht bekommen, können sie aber mit dem Zweitbesten genauso gut leben! Bitte lass Amerika deshalb nicht sausen! Deine Katze ist durch Deine Eltern ja zumindest in ihren Grundbedürfnissen (Fressen, Trinken, Dach über dem Kopf) versorgt, alles andere wird sich zeigen.
Ich erzähle Dir jetzt mal etwas von meinem Kater: Ich lebe aus beruflichen Gründen im Ausland und ziehe sehr oft um, alle vier Jahre. Mit mir im Schlepptau immer mein Kater, der dann Packer, Flugreisen, Umgewöhnung und fremde Menschen über sich ergehen lassen muss. Jedesmal denke ich, oh Gott, es wird ganz furchtbar für ihn werden, aber - und ich stecke gerade wieder mitten in so einer Phase - er selbst sieht das dann im Endeffekt alles viel gelassener als ich. Im Moment wohnt er bei einem Freund von mir und ich organisiere den nächsten Umzug. Die ersten zwei Tage in der fremden Wohnung war mein Kater verängstigt, aber ruhig. Mittlerweile hat er sich eingelebt und kann auch ohne mich ganz gut. Er holt sich seine Streicheleinheiten bei meinem Freund und kann auch mit der Tatsache leben, dass er dort nicht wie bei mir mit ins Schlafzimmer darf. Er passt sich eben an.
Und genau das hat er auch die letzten drei Male bei den Umzügen gemacht und jedesmal waren es andere Situationen, andere Menschen, unterschiedliche Länder und Zeitspannen, über die sich der Umzug hinzog.
Für Dich soll das nur bedeuten: Auch wenn Deine Katze Deine Eltern im Moment vielleicht nicht so sehr mag, wenn DU nicht mehr da bist wird sie sich schon von selbst auch mehr an Deine Eltern rantrauen. Auch die zweite Katze wird mehr toleriert werden, wenn eben nicht mehr die Möglichkeit besteht, ihr aus dem Weg zu gehen. Und Deine Katze wird auch ganz sicher nicht auf der kalten Fensterbank hocken und erfrieren, wenn sie eigentlich genau weiÃ, dass sie bei Deinen Eltern auch hereingelassen wird. Sie wird ihren Weg schon finden! Katzen sind nicht dumm, aber solange sie eine bessere Möglichkeit haben, nutzen sie sie eben.
Fahr beruhigt nach Amerika, genieÃe Deine Zeit dort und Du wirst sehen, Deine Katze wird es überstehen und Dich, wenn Du dann wieder zurück kommst, mit weit ausgebreiteten Armen - äh Pfötchen - empfangen! Es wird schon alles gut gehen!
Wir leben ja nicht im Wunschkonzert, manchmal muss man Dinge machen oder erleben, die man nicht so toll findet, das gilt auch für unsere Haustiere. Sie, anders als wir Menschen, leben aber gottseidank immer im Hier und Jetzt. Sie erinnern sich nicht aktiv an das, wie es gestern war, sondern machen das beste aus der jetzigen Situation.
Ich hoffe, ich konnte Dir Deine Bedenken etwas nehmen. Leb Dein Leben! Deine Katze lebt solange ihres.
ich würde auich sagen, dass du die katze deiner besten freundin oder deinem besten frend, vielleicht sogar einem nahestehenden verwandten anvertraust während du in amerika bist. ich würde vielleicht mal bei deinen groÃeltern nachfragen?!
viel glück weiterhin und viel spaà in amerkia ;)
Ist ja noch etwas Zeit bis nächstes Jahr, ich weià nicht, wie Dein Verhältnis zu Deiner Mutter ist, aber rede mit ihr über Deine Sorge. Beschäftige Dich mit beiden Katzen gleichzeitig, damit die Eifersucht nachlässt, Füttern gleichzeitig unter Beobachtung und erstmal mit ausreichend Abstand der Beiden voneinander, aber so daà sie sich sehen können, kann man zu dieser Jahreszeit prima drauÃen üben, und am besten unauffällig so einrichten, daà Mama zufällig dabei ist, weil ihr gerade miteinander redet oder Kaffee trinken wollt und ihr lustige Erlebnisse von den Miezies erzählen, vllt. taut sie dann etwas auf und sieht die Tiere mit anderen Augen. Das geht nicht von heut auf morgen, Du brauchst Geduld und Zeit ist ja noch. Hör Dich parallel dazu im Bekannten-, Freundeskreis um, wer Interesse an Katzen hat und sie für diese Zeit nehmen könnte. Und wenns gar nicht anders funktioniert, bleibt immer noch die Möglichkeit mit einem Tierheim, würde ich der Tierpension vorziehen. Eine Möglichkeit wäre noch ein Inserat bei meine-stadt.de, nach Pflegeeltern suchen, aber dann müsstest Du die Leute auch erst etwas kennen lernen, um zu wissen, das es Miez dort gut geht. Ich wünsche Dir auf jeden Fall Erfolg, egal wie Du Dich entscheidest, aber lass Amerika nicht sausen.